
ZetaChain hat Cross-Chain-Transaktionen auf seinem Mainnet pausiert, nachdem ein Angriff auf seinen GatewayEVM-Vertrag entdeckt wurde.
Das Layer-1-Netzwerk teilte mit, dass der Schritt eine Vorsichtsmaßnahme sei, während das Team den Vorfall untersucht. GatewayEVM dient als wichtiger Zugangspunkt für Cross-Chain-Aktivitäten zwischen EVM-kompatiblen Netzwerken und Anwendungen auf ZetaChain. Der Vertrag hilft dabei, Interaktionen über verbundene Ketten hinweg zu leiten.
ZetaChain erklärte, dass der Angriff nur interne Team-Wallets betraf. Das Team fügte hinzu, dass es den Angriffspfad bereits geschlossen hatte, um zu verhindern, dass weitere Gelder kompromittiert werden.
„Vorsorglich sind Cross-Chain-Transaktionen auf ZetaChain derzeit pausiert“, sagte das Team. „Die Untersuchung läuft noch, und zu diesem Zeitpunkt waren keine Benutzergelder von diesem Angriff betroffen.“
DefiLlama-Daten zeigen, dass der Angriff Verluste von etwa 300.000 US-Dollar verursacht hat. ZetaChain hat den genauen Betrag nicht bestätigt und plant die Veröffentlichung eines vollständigen Post-Mortem-Berichts.
Laut der offiziellen Statusseite von ZetaChain blieben die Cross-Chain-Transaktionen am Montag um 21:00 Uhr ET pausiert. Das war etwa neun Stunden, nachdem das Team den Angriff erstmals identifiziert hatte.
ZetaChain startete sein Mainnet Anfang 2024 und konzentriert sich auf die Blockchain-Interoperabilität. Das Projekt beschreibt sich selbst als eine universelle Blockchain, die Netzwerke wie Bitcoin, Ethereum und Polygon verbindet.
Der Angriff folgt auf mehrere jüngste DeFi-Sicherheitsvorfälle. Der LayerZero-gestützte Kelp DAO Bridge Exploit entzog 292 Millionen US-Dollar und schuf uneinbringliche Forderungen auf Aave. Seit diesem Vorfall zeigen DefiLlama-Daten mindestens 10 Angriffe auf DeFi-Projekte.