
Die britischen Tochtergesellschaften von Aave Labs haben von der Financial Conduct Authority (FCA) die Genehmigung erhalten, sich als Anbieter von Krypto-Asset-Wechseldiensten zu registrieren. Dies ermöglicht es einem der größten dezentralen Finanzdienstleister (DeFi), legal im Vereinigten Königreich Geschäfte zu tätigen.
Die beiden Tochtergesellschaften – Push Labs Ltd. und Push Virtual Assets Ltd., die zusammen als Push firmieren – sind nun gemäß den britischen Anti-Geldwäsche-Vorschriften registriert und verfügen über eine bestehende FCA-Genehmigung nach den Electronic Money Regulations 2011 zur Ausgabe von E-Geld. Dies verschafft Aave Labs einen Rahmen mit doppelter Genehmigung, um eine regulierte Zahlungsinfrastruktur im Vereinigten Königreich aufzubauen, wie das Unternehmen bekannt gab.
Kombiniert mit einer bestehenden FCA-Genehmigung nach den Electronic Money Regulations 2011 zur Ausgabe von E-Geld, bieten die Genehmigungen Aave Labs die regulatorische Grundlage, um eine Full-Stack Fiat-zu-Krypto-Infrastruktur im Vereinigten Königreich anzubieten.
Das unmittelbare kommerzielle Ziel ist eine gebührenfreie On- und Off-Ramp, die es Benutzern ermöglicht, Geld direkt von ihrem Bankkonto in Aave zu transferieren, ohne die App verlassen zu müssen.
"Unsere FCA EMI-Autorisierung und Krypto-Asset-Registrierungen bilden die regulatorische Grundlage, um eine neue Generation von gebührenfreien Onchain-Konsumentenfinanzprodukten im Vereinigten Königreich anzubieten", sagte Stani Kulechov, Gründer und CEO von Aave Labs, in einer Erklärung.
Die Genehmigungen im Vereinigten Königreich erweitern den regulatorischen Fußabdruck, den Aave Labs in ganz Europa aufgebaut hat.
Im November 2025 erhielt die irische Tochtergesellschaft Push Virtual Assets Ireland Ltd. eine Lizenz als Crypto-Asset Service Provider (CASP) gemäß MiCA von der irischen Zentralbank. Diese regulatorische Genehmigung eröffnete Passierrechte im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum.
Aave Labs ist der Hauptbeitragende zu Aave, dem größten Onchain-Kreditmarkt gemessen am Total Value Locked (TVL), laut dem Daten-Dashboard von The Block.
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Die Aave DAO genehmigte im April einen Finanzierungszuschuss von 25 Millionen US-Dollar für Aave Labs. Das Unternehmen führt zudem Aave V4 und seinen GHO Stablecoin ein, als Teil eines umfassenderen Vorstoßes in den regulierten Verbraucherfinanzierungsbereich.
Die regulatorischen Schritte von Aave im Vereinigten Königreich erfolgen auch, während die FCA ihr vollständiges Krypto-Lizenzierungssystem vorantreibt.
Die Regulierungsbehörde eröffnete im April eine Konsultation zu Stablecoin-Emissionen, Handelsplattformen und Verwahrungsregeln, wobei ein formelles Lizenzierungsportal im September 2026 eröffnet werden soll und der breitere Rahmen voraussichtlich im Oktober 2027 in Kraft treten wird, wie The Block berichtete.
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