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„Du wirst sowieso geruggt“: Adam Back lehnt das Einfrieren von 4 Millionen verlorenen Bitcoin trotz Quantenbedrohung ab
Adam Back entfacht 2026 einen Krypto-Sturm, indem er Forderungen ablehnt, 4 Millionen verlorene Bitcoins trotz wachsender Quantenbedrohungen einzufrieren.
2026-04-05 Quelle:u.today
  • Sie retten oder stehlen lassen?
  • Adam Backs brutale Antwort

In der Krypto-Community hält eine hitzige Diskussion über die Zukunft der Bitcoin-Sicherheit an, nachdem Google diese Woche einen bedeutenden Durchbruch im Quantencomputing bekannt gab, der die Prognosen für die Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks verschlechtert und die Erwartungen des sogenannten Q-Day – des Tages, an dem ein Quantencomputer Bitcoin-Schlüssel knacken kann – näher rückt.

Die aktuelle Debatte betrifft Adam Back, den CEO von Blockstream, und den bekannten Analysten Willy Woo bezüglich des Schicksals von 4 Millionen inaktiven BTC, die mit dem Eintreffen des Q-Day verwundbar werden könnten.

Sie retten oder stehlen lassen?

Derzeit arbeiten Demonstratoren mit zwei logischen Qubits auf einer einzigen physischen Architektur. Laut Back fehlt der tatsächlichen Entschlüsselung der Bitcoin-Kryptografie jedoch noch eine Leistung von vier bis sechs Größenordnungen.

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Willy Woo betont trotz der technologischen Lücke, dass eine Wolke der Unsicherheit über dem Markt schwebt. Das Problem betrifft etwa 4 Millionen BTC auf alten Adressen, deren Besitzer ihre Schlüssel verloren haben oder verstorben sind. Wenn ein Quantencomputer den Zugang zu diesen Wallets durch Brute-Force erzwingen kann, könnten diese Coins plötzlich auf den Markt zurückkehren und massive Bewegungen sowie Druck auf den Bitcoin-Preis erzeugen.

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Laut Woo steht Bitcoin somit vor einer existenziellen Wahl:

  • Coins einfrieren und die Bewegung von Geldern von alten, anfälligen Wallets programmatisch verbieten, was jedoch eine Änderung der fundamentalen Geldpolitik und eine Einmischung in Eigentumsrechte bedeuten würde, was den Kernprinzipien, auf denen Bitcoin vor 17 Jahren geschaffen wurde, direkt widerspricht.
  • Alles so lassen, wie es ist, und Quanten-Hackern erlauben, die Coins zu stehlen, was offensichtlich zu einem massiven Preiseinbruch führen würde.

Woo merkte an, dass BTC einen Nutzer nicht im Stich lassen sollte, selbst wenn diese Person eine 12-jährige Haftstrafe verbüßt, und dass es möglich sein sollte, eine Wallet auf einen quantenresistenten Standard aufzurüsten. In diesem Fall stimmt Woo für das Einfrieren der Coins.

Adam Backs brutale Antwort

Der legendäre Kryptograph Adam Back hingegen vertrat eine Position der strengen Einhaltung von Dezentralisierungsprinzipien und entgegnete den Bedenken seines Kontrahenten mit der Idee, dass diejenigen, die sich nicht im Voraus um die Sicherheit ihrer Wallet gekümmert haben, bereits exponiert sind.

you'll be rugged anyway as someone will steal them. it's not devs, it's the market that decides. if there's no consensus devs wont' even release the code. my view is as it gets more real, and as people have had more time to reflect, they'll come around to my view being correct :)

— Adam Back (@adam3us) April 5, 2026

Backs Logik ist wie folgt: Wenn ein Quantencomputer auftaucht, werden die Coins von Hackern gestohlen, und dies ist ein Marktgeschehen, keine Entscheidung für Entwickler. Jeder Versuch von Entwicklern zu entscheiden, welche Coins gültig sind und welche nicht, ist selbst eine Form eines Rug Pulls.

Laut Back werden die Menschen, wenn die Quantenbedrohung realistischer wird, erkennen, dass die Unveränderlichkeit des Codes wichtiger ist als Versuche, alte Wallets künstlich zu retten. Sicherheit ist die persönliche Verantwortung des Besitzers und keine Funktion der zentralisierten Kontrolle über das Protokoll.