
Die Forschung von Ripple Labs hat eine neue Datenschutzfunktion für das XRP Ledger (XRPL) eingeführt, um Transaktionsbeträge und Guthaben zu verbergen, während die Transparenz in der Kette erhalten bleibt. Wie vom Community-Konto BankXRP hervorgehoben, nutzt die neue Funktion „Confidential Multi-Purpose Tokens (CMPTs)“ die EC-ElGamal-Verschlüsselung und Zero-Knowledge-Proofs.
Bemerkenswert ist, dass vor dieser Datenschutzverbesserung die Kontostände auf dem XRP Ledger öffentlich waren und Transaktionsbeträge von jedermann leicht eingesehen werden konnten. Mit diesem Upgrade kann der Benutzer jedoch Kontostände und Überweisungsbeträge verbergen.
Dies ist ein großer Schritt, um Benutzern Datenschutzfunktionen auf dem XRP Ledger anzubieten. Es ist erwähnenswert, dass das Gesamtangebot der Token öffentlich bleiben wird, obwohl die Konto- und Transaktionsbeträge verborgen sind. Die Idee ist, zu zeigen, dass keine zusätzlichen Token heimlich erstellt werden und die Transparenz in der Kette zu wahren.
Big upgrade for privacy on XRPL!
— 𝗕ankXRP (@BankXRP) March 30, 2026
Ripple Research introduces Confidential MPTs confidential balances & hidden transfer amounts for Multi-Purpose Tokens using EC-ElGamal + zero-knowledge proofs, while keeping total supply publicly verifiable.
Full compatibility with XLS-33, issuer… pic.twitter.com/TAi3IdQqJD
Andere Informationen, auf die die Öffentlichkeit weiterhin zugreifen kann, sind die Adressen des Senders und Empfängers sowie das Gesamtangebot der Token. Auf diese Weise bleibt das kontobasierte System des XRPL intakt und die Netzwerkintegrität wird nicht beeinträchtigt.
Zur Klarstellung: Das neue Upgrade nutzt die EC-ElGamal-Verschlüsselung, die dazu beiträgt, das Token-Guthaben zu verbergen. Der Zero-Knowledge-Proof ermöglicht es der Plattform, zu beweisen, dass eine Transaktion gültig ist, ohne den gesendeten oder empfangenen Betrag preiszugeben.
Der Vorteil dieser neuen Funktion für institutionelle Nutzer besteht darin, dass sie ihre finanziellen Aktivitäten privat und vor Konkurrenten geschützt halten können. Sie wird dazu beitragen, Unternehmensschatztransfers, tokenisierte Wertpapiere und den institutionellen Handel zu sichern.
Trotz dieser Datenschutzfunktionen können Regulierungsbehörden bei Bedarf weiterhin Prüfungen durchführen. Institutionelle Nutzer können ihr Guthaben Prüfern kryptografisch nachweisen, und autorisierte Parteien können Transaktionen bei Bedarf überprüfen.
Inzwischen unterstützt es auch Emittentenkontrollen wie „Freeze“ und „Clawback“, die bereits Teil der XRPL-Token-Funktion sind.
Die neue Funktion des XRP Ledger gewinnt an Zugkraft, weil viele Blockchains bereits mit dem „Trade-off zwischen Privatsphäre und Transparenz“ zu kämpfen haben.
Damit kommt das XRP Ledger den Bedürfnissen institutioneller Finanzen näher und könnte eine massive Akzeptanz auslösen.
Man kann sagen, dass Ripple alles tut, um sicherzustellen, dass das XRPL die Erwartungen der Institutionen in allen Aspekten der Nachfrage erfüllt. Kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass es die XRPL-Sicherheit mit künstlicher Intelligenz stärken würde.
Ziel ist es, KI-gestütztes Testen und eine höhere Effizienz bei der Überwachung und Reaktion auf Herausforderungen zu ermöglichen, um diese früher und schneller zu bewältigen.