Laut dem neuesten Newsletter von Crypto in America und Eleanor Terrett beginnt heute auf dem Capitol Hill eine entscheidende Woche für den US-Krypto-Markt. Vertreter der Digital-Asset-Branche und des Bankensektors wurden in den Senat eingeladen, um den vertraulichen Text einer Kompromissvereinbarung zur Stablecoin-Regulierung zu prüfen.
Wie Crypto in America berichtet, hat die Präsidialverwaltung eine vorläufige Einigung mit den Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks erzielt. Basierend auf den wichtigsten Details, die zum 23. März bekannt sind, sind hier die drei Säulen des aktuellen Deals:
- Die Bereinigung der „Banksprache“: Der Gesetzentwurf wird ein striktes Verbot traditioneller Finanzterminologie einführen. Senatorin Cynthia Lummis bestätigte, dass jegliche Formulierungen, die klassischen Bankprodukten ähneln – wie „Einlagen“ oder „Zinsen“ – aus dem Text entfernt wurden. Infolgedessen wird erwartet, dass die Erzielung von Renditen auf inaktive Stablecoin-Bestände einem vollständigen gesetzlichen Verbot unterliegt.
- Ein Wandel der Wirtschaftsgesinnung: Der Wirtschaftsbeirat des Weißen Hauses hat seine Studie über die Auswirkungen von Stablecoins auf die Bankenliquidität abgeschlossen. Frühe Leaks deuten darauf hin, dass die Ergebnisse für die Krypto-Branche günstiger sind, als Kritiker erwartet hatten, was die von traditionellen Banken verbreitete Erzählung der „Einlagenflucht“ potenziell entkräften könnte.
- Der Prüfungsplan: Heute treffen sich wichtige Krypto-Handelsverbände mit dem Senatsbankenausschuss für einen ersten Einblick in die Formulierung. Am Dienstag sind die Vertreter des Bankensektors an der Reihe, um ihre letzten Bedenken vor der Osterpause zu äußern.
Wird Ripple am Ende dabei sein?
Obwohl die nominelle Teilnehmerliste der heutigen geheimen Treffen nicht bekannt gegeben wurde, gilt die Teilnahme von Ripple an den Diskussionen zum Clarity Act als praktisch garantiert. Das Unternehmen ist einer der aktivsten Lobbyisten in Washington und in wichtigen Verbänden wie der Blockchain Association, dem Crypto Council for Innovation und der Chamber of Digital Commerce vertreten.
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Der Vorsitzende des Senatsbankenausschusses, Tim Scott, strebt eine Abstimmung bereits im April an; die Gesetzgeber müssen jedoch noch Abschnitte bezüglich DeFi und der Token-Klassifizierung fertigstellen. Es bleibt sehr wenig Zeit für Änderungen, da der Kongress am kommenden Freitag in die Frühlingspause geht.