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US-Regulierungsbehörden drängen auf Erweiterung der 401(k)-Optionen durch Krypto-Einbeziehung
Das US-Arbeitsministerium hat eine Regelung vorgeschlagen, die den Einschluss von Kryptowährungen und alternativen Vermögenswerten in 401k-Rentenpläne ermöglicht. Der Rahmen legt sechs wesentliche Kriterien fest, die Treuhänder bei der Auswahl solcher Investitionen leiten sollen. Die Änderung könnte den Zugang zu Rentenkapital erweitern und die institutionelle Beteiligung an Kryptowährungsmärkten erhöhen.
2026-03-31 Quelle:crypto.news

Das US-Arbeitsministerium hat einen Vorschlag vorgelegt, der die Aufnahme von Kryptowährungen und anderen alternativen Vermögenswerten in 401(k)-Altersvorsorgepläne ermöglichen könnte, wodurch digitale Vermögenswerte dem Mainstream der Altersvorsorgeanlagen näherkommen.

Zusammenfassung
  • Das US-Arbeitsministerium hat eine Regelung vorgeschlagen, um Krypto- und alternative Vermögenswerte in 401k-Altersvorsorgeplänen zuzulassen.
  • Der Rahmen legt sechs Schlüsselkriterien fest, die Treuhänder bei der Auswahl solcher Investitionen leiten sollen.
  • Die Änderung könnte den Zugang zu Altersvorsorgekapital eröffnen und die institutionelle Beteiligung an Kryptomärkten erhöhen.

Der Vorschlag, veröffentlicht im Federal Register unter dem Titel „Fiduciary Duties In Selecting Designated Investment Alternatives“ (Treuhänderpflichten bei der Auswahl bestimmter Anlagealternativen), ist nach der Genehmigung durch das Weiße Haus Anfang März in eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsfrist eingetreten. Der Schritt folgt einer Exekutivanweisung von US-Präsident Donald Trump zur Erweiterung der Anlagemöglichkeiten innerhalb von Altersvorsorgeplänen.

Im Rahmen dieses Rahmens haben die Regulierungsbehörden dargelegt, wie Treuhänder nicht-traditionelle Vermögenswerte, einschließlich Krypto, bewerten sollten, wobei Kriterien wie Performance, Kosten, Liquidität, Bewertung, Benchmarking und die allgemeine Komplexität zugrunde gelegt werden. Der Entwurf erkennt digitale Vermögenswerte auch formell als eine eigenständige Anlagekategorie an.

Beamte haben die Regelung als Versuch dargestellt, Planmanagern eine klarere rechtliche Grundlage zu bieten, die alternative Vermögenswerte aufgrund von Haftungsbedenken gemäß den bestehenden Altersvorsorgegesetzen in der Vergangenheit gemieden haben. Durch die Definition eines strukturierten Bewertungsprozesses soll der Vorschlag das Risiko rechtlicher Anfechtungen bei der Aufnahme solcher Vermögenswerte verringern.

Was bedeutet das?

Der Zugang zu Altersvorsorgekapital könnte einen Wendepunkt für den Markt für digitale Vermögenswerte markieren. Angesichts der Billionen, die in 401(k)-Plänen gehalten werden, könnten selbst begrenzte Allokationen erhebliche institutionelle Zuflüsse in Krypto einführen.

Große Vermögensverwalter haben bereits begonnen, Allokationsstrategien zu gestalten. Morgan Stanley hat ein Engagement im Bereich von 2% bis 4% vorgeschlagen, während BlackRock eine konservativere Allokation von 1% bis 2% innerhalb diversifizierter Portfolios empfohlen hat.

Eine finalisierte Regelung könnte auch die Einführung von Produkten fördern, die auf Altersvorsorgekonten zugeschnitten sind, darunter verwaltete Krypto-Fonds und börsengehandelte Strukturen, die darauf ausgelegt sind, Liquiditäts- und Preisanforderungen für langfristige Anleger zu erfüllen.