
Gerade als der Markt eine schwache Erholung versuchte, gerät Shiba Inu unter Druck, sobald eine positive Dynamik auf dem Markt wieder auftaucht. Laut aktuellen On-Chain-Daten wurden in den letzten 24 Stunden rund 157 Milliarden SHIB-Tokens zu den Börsenflüssen hinzugefügt. Diese Entwicklung deutet in der Regel auf eine zunehmende Verkaufsaktivität und nicht auf Akkumulation hin.
SHIB steckt preislich weiterhin in einem allgemeineren Abwärtstrend fest. Die Bewegung ist schwach, obwohl das Asset versucht hat, sich zu stabilisieren und eine kurzfristig aufsteigende Struktur zu bilden. Der Preis liegt immer noch unter wichtigen gleitenden Durchschnitten, die alle weiterhin nach unten tendieren, was darauf hindeutet, dass die bärische Kontrolle weiterhin besteht. Anstatt den Beginn einer langfristigen Umkehr zu markieren, scheint die aktuelle Struktur eher eine vorübergehende Konsolidierungsphase zu sein.
Die Situation wird durch den Anstieg der Börsenreserven zusätzlich erschwert. Steigende Reserven deuten typischerweise darauf hin, dass mehr Tokens an Börsen transferiert werden, häufig mit dem Ziel des Verkaufs. Dies deutet darauf hin, dass sich Marktteilnehmer eher auf die Distribution als auf die Akkumulation vorbereiten, was mit dem flachen bis negativen Netflow-Verhalten übereinstimmt.
Diese Ansicht wird durch das Volumen nicht widerlegt. Da kein nennenswerter Anstieg des Kaufdrucks zu verzeichnen ist, der das steigende Angebot an den Börsen ausgleichen könnte, ist die Handelsaktivität weiterhin vergleichsweise verhalten.
Jede Aufwärtsbewegung dürfte flüchtig und anfällig für plötzliche Ausverkäufe sein, wenn keine signifikanten Zuflüsse neuen Kapitals erfolgen. In technischer Hinsicht nähert sich SHIB einer Entscheidung. Obwohl jüngste höhere Tiefs positiv erscheinen mögen, bilden sie sich innerhalb eines dominanten bärischen Trends und unter starkem Widerstand.
Die Börsendaten deuten darauf hin, dass diese Struktur, wenn der Verkaufsdruck weiter zunimmt, eher zusammenbrechen als sich in einen Ausbruch auflösen wird.
Investoren können die Auswirkungen leicht verstehen. Die Vorstellung einer bullischen Fortsetzung wird durch die jüngsten Daten nicht gestützt. Vielmehr deutet es darauf hin, dass ein weiterer Erholungsversuch an seine Grenzen gestoßen ist. Ohne eine erkennbare Änderung sowohl des Volumens als auch des On-Chain-Verhaltens sollten Marktteilnehmer Vorsicht walten lassen, wenn sie Gewinne erwarten.
Der weitere Weg ist weiterhin abwärts gerichtet, es sei denn, SHIB kann das eingehende Angebot aufnehmen und wichtige Widerstandsniveaus zurückerobern.