
Der vehemente Bitcoin-Skeptiker und Gold-Befürworter Peter Schiff äußerte sich auf X (ehemals Twitter) zu den neuesten Stablecoin-Bestimmungen des Senats und argumentierte, dass der traditionelle Bankensektor die Gesetzgeber erfolgreich unter Druck gesetzt habe.
„Die Bankenlobby ist immer noch stärker als die Krypto-Lobby“, erklärte Schiff. Er merkte an, dass Stablecoin-Emittenten gemäß dem aktuellen Gesetzesentwurf nicht berechtigt sein werden, ihren Nutzern Zinsen zu zahlen.
Schiff räumte ein, dass dies den Emittenten ermöglicht, die Erträge für sich zu behalten; er argumentierte jedoch, dass „ein Teilen wesentlich mehr Kunden bedeutet hätte“.
Letztendlich nutzte Schiff die regulatorische Hürde als „nur einen weiteren Grund, stattdessen tokenisiertes Gold zu halten“.
Schiffs Kommentare kommen, nachdem Berichte bekannt wurden, dass Coinbase Senatsbüros darüber informiert hat, dass es den neuesten Gesetzeskompromiss zu Stablecoin-Renditen nicht unterstützen kann.
Die neu entworfene „Stable-Yield-Sprache“ sollte traditionelle Banken besänftigen, die die Gesetzgebung vehement ablehnen, aus Angst vor Einlagenflucht.
Coinbase ist ein Hauptfinanzierer des Fairshake Super PAC-Netzwerks, das in Washington enormen Einfluss ausübt.
Circle ($CRCL), der Emittent des USDC Stablecoins, sah seine Aktie nach Bekanntwerden des Deals um etwa 15 % abstürzen.
Die Gesetzgebung wird nur „aktivitätsbasierte Belohnungen“ zulassen und damit traditionelle Renditen auf Stablecoin-Guthaben verbieten.
Diese Einschränkung schwächt eine zentrale Säule des bullischen Szenarios, indem sie es USDC erschwert, sich zu einem echten Wertaufbewahrungsmittel zu entwickeln.
Die Regierung strahlt Vertrauen aus, dass eine tragfähige Einigung trotz der pessimistischen Aussichten noch möglich ist.
Patrick Witt, geschäftsführender Direktor des Beraterkreises des Präsidenten für digitale Vermögenswerte und eine zentrale Figur in den laufenden Verhandlungen im Weißen Haus, äußerte sich in den sozialen Medien, um der wachsenden Panik entgegenzuwirken.
„Viel uninformierter FUD [Fear, Uncertainty, and Doubt] kursiert diese Woche in den sozialen Medien. Es wird alles gut. Bullisch“, sagte er.