
Google hat kürzlich neue Forschungsergebnisse zum Quantenrisiko für Blockchains veröffentlicht. In seiner Mitteilung warnte Google davor, dass Quantenfortschritte die Krypto-Sicherheit früher als erwartet brechen könnten, und betonte dabei eine „angemessene Dringlichkeit“.
Die verschiedenen Quantenrisikoprofile für beliebte Blockchains wurden in vier Kategorien unterteilt.
Eine Kategorie umfasst Protokolle, die eine langfristige Exposition von quanten-anfälligen öffentlichen Schlüsseln unvermeidlich machen. Dazu gehören Blockchains mit persistenten Konten wie Ethereum, Solana und XRP Ledger. Diese nutzen ein Kontenmodell und verwenden entweder öffentliche Schlüssel direkt als Kontoadressen oder legen diese in der ersten Transaktion offen.
Das XRP Ledger zeichnet sich im Gegensatz zu anderen Blockchains durch die Unterstützung einer nativen, protokollbasierten Schlüsselrotation aus.
In einem kürzlichen Tweet hob der XRP Ledger Validator Vet Googles Erkenntnisse zum Quantenrisiko für verschiedene Blockchains hervor.
Wow!! Heute ist Quanten-Tag! Google hat neue Forschungsergebnisse zum Quantenrisiko in Blockchains veröffentlicht.
— Vet (@Vet_X0) March 31, 2026
XRP und seine Bemühungen werden mehrfach hervorgehoben. Hier sind die Ergebnisse und warum insbesondere Bitcoin:
>Denis-Testnetz des XRP Ledger mit vollständig quantensicheren Algorithmen.
>XRPs native key… pic.twitter.com/FhrDT3dq7l
Das XRP Ledger testet derzeit die Quantenresistenz. Im vergangenen Dezember integrierte das XRPL Alpha-Testnetz (AlphaNet) Dilithium-basierte Kryptographie, was eine Startphase für den Aufbau von Quantenresistenz darstellt.
Weitere von Vet geteilte Schlussfolgerungen umfassen die native Schlüsselrotationsfähigkeit von XRP für Konten, im Gegensatz zu ETH und Solana. Google stellte fest, dass viel weniger physische und logische Qubits öffentliche Blockchains brechen können als erwartet, wobei weniger als neun Minuten ausreichen, um Bitcoin anzugreifen.
Ebenso ist die Schlüsselrotation allein – wie im Fall des XRP Ledger zu sehen – möglicherweise kein ausreichender Schutz, da die eingereichte Signatur angegriffen werden kann.
Obwohl XRPL derzeit noch nicht vollständig quantensicher ist, legt es den Grundstein für zukünftige Upgrades auf post-quanten-kryptographische Standards, um sich vor potenziellen zukünftigen Bedrohungen zu schützen.
Vet merkte an, dass alle nicht-quantensicheren Kryptowährungen von dieser Bedrohung betroffen sind, unabhängig davon, ob sie namentlich genannt wurden. Er fügte hinzu, dass die Schlüsselrotation allein zunehmend nicht mehr praktikabel sein wird, wie am Beispiel von Bitcoin zu sehen ist. Die Entwicklungen beschleunigen sich, und Quantenprotokolländerungen stehen bevor – vielleicht früher als erwartet.