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Kalshi bestreitet, dass Vorhersagemärkte Glücksspielprodukte sind
Die abschließende Sitzung der Consensus Miami 2026 debattierte, ob Prognosemärkte von der CFTC regulierte Finanzinstrumente oder nach den Glücksspielgesetzen der Bundesstaaten unlizenzierte Wettplattformen sind. CFTC-Vorsitzender Michael Selig erklärte, der Streit könnte bis zum Obersten Gerichtshof gehen, da die Behörde bereits gegen fünf Bundesstaaten geklagt hat, weil diese ihre registrierten Börsen als Glücksspielplattformen behandeln. Die Bewertung von Kalshi stieg von 22 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 auf 22 Milliarden US-Dollar im März 2026, wobei Sportkontrakte nun 85 % bis 90 % seines Handelsvolumens ausmachen.
2026-05-07 Quelle:crypto.news

Prognosemärkte beendeten die Consensus Miami 2026 als Gegenstand einer Live-Debatte darüber, ob sie regulierte Finanzderivate oder Glücksspielprodukte sind, die außerhalb des staatlichen Rechts agieren.

Zusammenfassung
  • In der abschließenden Sitzung der Consensus Miami 2026 wurde darüber debattiert, ob Prognosemärkte von der CFTC regulierte Finanzinstrumente oder illegales Glücksspiel nach staatlichem Glücksspielrecht sind.
  • CFTC-Vorsitzender Michael Selig sagte, der Streit könnte bis vor den Obersten Gerichtshof gehen, da die Behörde bereits fünf Bundesstaaten verklagt hat, weil sie ihre registrierten Börsen als Glücksspielplattformen behandeln.
  • Kalshis Bewertung stieg von 22 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 auf 22 Milliarden US-Dollar im März 2026, wobei Sportwettenverträge nun 85 % bis 90 % des Handelsvolumens ausmachen.

Prognosemärkte beendeten die Consensus Miami 2026 am Donnerstag als Gegenstand der Abschlussdebatte der Konferenz, bei der die Position der CFTC, dass Event-Kontrakte Swaps sind, einer wachsenden Koalition von Generalstaatsanwälten gegenübergestellt wurde, die argumentieren, dass die Plattformen nicht lizenzierte Glücksspielunternehmen sind.

Die Sitzung brachte die politische Agenda der Konferenz nach drei Tagen regulativer und legislativer Sitzungen auf den Höhepunkt.

CFTC-Vorsitzender Michael Selig, der dieses Jahr zum ersten Mal an der Consensus teilnahm, hat den Jurisdiktionsstreit um Prognosemärkte zu einem prägenden Merkmal seiner Amtszeit gemacht.

„Wir erwarten, dass diese Angelegenheiten bis vor den Obersten Gerichtshof gehen werden“, sagte Selig, da die Behörde bereits Arizona, Connecticut, Illinois, New York und Wisconsin verklagt hat, weil sie versucht haben, von der CFTC registrierte Börsen unter staatlichem Glücksspielrecht zu regulieren.

Warum die Staaten Widerstand leisten

Die Kerndifferenz ist strukturell. Kalshi und Polymarket argumentieren, dass ihre Plattformen wie Futures-Märkte funktionieren, bei denen kein Haus Quoten festlegt und keine Gegenpartei das gesamte Risiko absorbiert.

DraftKings-Präsident Paul Liberman räumte ein, dass das Kundenerlebnis identisch mit Sportwetten ist. „Für den Endnutzer, ja“, sagte er, „egal ob sie eine Wette im Sportwettenbuch platzieren oder hier einen Handel auf die Celtics abschließen, sie haben definitiv das Gefühl, dass es dasselbe ist.“

Wisconsin reichte im April Beschwerden gegen Kalshi, Polymarket, Coinbase und Robinhood ein und argumentierte, dass ihre Verträge der gesetzlichen Definition einer Wette des Staates entsprechen.

Eine überparteiliche Koalition von 41 Generalstaatsanwälten hat separat eine bundesweite Klarstellung der Zuständigkeit gefordert. Senatorin Marsha Blackburns Unterausschuss hat eine Anhörung für den 20. Mai angesetzt, die direkt zwischen der Consensus-Debatte und dem Mark-up-Zeitraum des CLARITY Act im Senat liegt.

Wie crypto.news berichtete, hat Selig den Plattformen einen Rahmen angeboten: Die CFTC wird staatliche Einmischung bekämpfen, aber im Gegenzug müssen die Börsen Überwachung, die Durchsetzung von Insiderhandelsregeln und ein Regelwerk im Derivatestil akzeptieren.