peter-schiff-raises-concerns-over-microstrategys-bitcoin-funding-strategy
Peter Schiff äußert Bedenken hinsichtlich MicroStrategys Bitcoin-Finanzierungsstrategie
Peter Schiff sagt, dass das Bitcoin-Finanzierungsmodell von MicroStrategy die Verwässerung der Aktionäre durch wiederholte Aktienausgaben erhöhen könnte. Das Unternehmen bewegt sich in Richtung 11,5 % Dividenden bevorzugter Aktien, da frühere Finanzierungsmethoden weniger effektiv werden. Die Debatte geht weiter, da Analysten uneinig sind, ob MicroStrategy einem Risiko ausgesetzt ist oder finanzielle Flexibilität behält.
2026-04-19 Quelle:crypto.news

Peter Schiff, ein bekannter Bitcoin-Kritiker und Goldbefürworter, hat Bedenken hinsichtlich der laufenden Bitcoin-Erwerbsstrategie von MicroStrategy geäußert. 

Zusammenfassung
  • Peter Schiff sagt, dass das Bitcoin-Finanzierungsmodell von MicroStrategy die Verwässerung der Aktionäre durch wiederholte Aktienemissionen erhöhen könnte.
  • Das Unternehmen wechselt zu Vorzugsaktien mit einer Rendite von 11,5 %, da frühere Finanzierungsmethoden an Wirksamkeit verlieren.
  • Die Debatte geht weiter, da Analysten uneins sind, ob MicroStrategy einem Risiko ausgesetzt ist oder finanzielle Flexibilität behält.

Das Unternehmen hat seine Bestände weiterhin durch eine Mischung aus Schulden- und Eigenkapitalemissionen erweitert.

Schiff erklärte, dass der Ansatz von MicroStrategy unter den aktuellen Marktbedingungen schwerer aufrechtzuerhalten sei. Er sagte, „das Unternehmen verlagert sich hin zu teurerem Kapital“, wobei er sich auf jüngste Finanzierungsänderungen im Zusammenhang mit Vorzugsaktien bezog.

Er fügte hinzu, dass frühere Finanzierungsmethoden, die die Ausgabe von Aktien zu höheren Bewertungen umfassten, im gegenwärtigen Umfeld weniger effektiv werden.

Verschiebung hin zu hochverzinslichen Vorzugsaktien

MicroStrategy hat sich in jüngster Zeit stärker auf Vorzugsaktienemissionen mit höheren Renditeverpflichtungen verlassen. Schiff merkte an, dass das Unternehmen nun Instrumente mit Renditen um 11,5 Prozent ausgibt.

Er sagte, „diese Verpflichtungen können nicht allein durch Software-Einnahmen gedeckt werden“, als er die finanzielle Lage des Unternehmens beschrieb. Das Kerngeschäft des Unternehmens im Softwarebereich hat im Vergleich zu seinem Bitcoin-Engagement einen begrenzten Gewinnbeitrag.

Schiff erklärte, dass die Finanzierung zukünftiger Käufe zusätzliche Emissionen von Vorzugsaktien, diskontiertem Eigenkapital oder Bitcoin-Verkäufe erfordern könnte. Er argumentierte, dass dies den Druck auf die Aktionäre durch eine Verwässerung im Laufe der Zeit erhöhen könnte.

Behauptungen über strukturelles Risiko und Marktreaktion

Schiff beschrieb den Finanzierungsansatz des Unternehmens als anfällig, falls sich die Marktbedingungen verschlechtern. Er sagte, die Struktur sei stark vom kontinuierlichen Zugang zu den Kapitalmärkten abhängig.

Der kanadische Milliardär Frank Giustra kommentierte die Strategie ebenfalls und nannte sie laut Berichten „ein riesiges Ponzi-Schema, das auseinanderbrechen wird, wenn die nächste Finanzkrise zuschlägt“. Er deutete an, dass makroökonomischer Stress Schwächen im Modell aufdecken könnte.

Die Kommentare spiegeln die anhaltende Debatte über Treasury-Strategien von Unternehmen wider, die sich auf digitale Vermögenswerte als primäre Reserve stützen.

Darüber hinaus bot die Marktforschungsgruppe BitMEX Research eine andere Sichtweise auf den Ansatz von MicroStrategy. Das Unternehmen erklärte, dass MicroStrategy nicht unter Zwangslösungsdruck steht und weiterhin finanzielle Flexibilität besitzt.

BitMEX Research sagte, „niemand zwingt MSTR dazu“ und beschrieb die Strategie als unter den aktuellen Bedingungen potenziell vorteilhaft. Es wurde angemerkt, dass das Unternehmen die Finanzierungsbedingungen, einschließlich der Kuponsätze, anpassen kann, anstatt Vermögenswerte zu verkaufen.

Die Diskussion geht weiter, während MicroStrategy eine der größten Bitcoin-Bestände von Unternehmen hält und strukturierte Finanzinstrumente zur Unterstützung seiner Akkumulationsstrategie einsetzt.