
Peter Schiff, bekannt als Krypto-Skeptiker, glaubt, dass Bitcoin einen negativen Rekord einer vierjährigen Stagnation aufgestellt hat. Ihm zufolge hat der BTC-Preis vier Jahre und vier Monate nach dem Höchststand von 2021 trotz umfassender Akzeptanz immer noch kein echtes Wachstum gezeigt. Seiner Ansicht nach ist dieser Zyklus in Bezug auf die Werterhaltung der schlechteste in der Geschichte des Assets. Das Hauptargument ist, dass 52 Monate ins Leere gelaufen sind.
Schiff betont, dass Bitcoin im November 2021 erstmals 69.000 US-Dollar erreichte, während BTC heute, Ende März 2026, unter 67.000 US-Dollar gehandelt wird. Wie er feststellt, ist dies der längste Zeitraum in der kurzen Geschichte Bitcoins, in dem sein Preis so lange unter dem vorherigen Allzeithoch geblieben ist.
Der Ökonom merkt an, dass dieser "Anti-Rekord" vor dem Hintergrund eines beispiellosen Hypes und der sogenannten Massenakzeptanz von Kryptowährungen aufgestellt wurde. Seine Behauptungen werden durch mehrere Datenpunkte gestützt.
Erstens, während Bitcoin stagnierte, erreichte Gold in diesem Jahr ein neues Allzeithoch von 5.500 US-Dollar.
Zweitens gibt es das, was er eine Inflationsfalle nennt. Schiff argumentiert, dass unter Berücksichtigung der akkumulierten Inflation der letzten vier Jahre die Kaufkraft von Bitcoin bei 67.000 US-Dollar heute erheblich geringer ist als im Jahr 2021.
Zusätzlich zur Feststellung des "Anti-Rekords" warnt der Krypto-Skeptiker auch vor einer Preisfalle aus charttechnischer Sicht. Er glaubt, dass, wenn die Unterstützung bei 60.000 US-Dollar in den kommenden Wochen durchbrochen wird, der Markt mit einem schnellen Rückgang auf 20.000 US-Dollar pro BTC konfrontiert sein könnte, was letztendlich den von ihm genannten Mythos von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel zerstreuen würde.