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Paradigm Bitcoin startet PACTs, einen Quanten-Vorschlag, der Satoshi beweisen lassen könnte, dass er noch lebt
PACTs verwenden drei Schritte: ein geheimes Salt, einen BIP-322 Eigentumsnachweis und ein OpenTimestamps-Commitment, das on-chain verankert ist, alles ohne eine öffentliche On-Chain-Transaktion. Sollte Bitcoin später einen Quantum-Sunset-Soft-Fork implementieren, können PACT-Inhaber einen STARK Zero-Knowledge-Beweis einreichen, um ihre Coins zurückzufordern und dabei ihre Schlüssel verborgen zu halten. Robinson schrieb, dass Satoshi, wenn er bei einer erzwungenen Migration Schlüssel offenlegen würde, damit „der Welt zeigen müsste, dass sie am Leben sind und noch im Besitz ihrer Schlüssel.“
2026-05-04 Quelle:crypto.news

Dan Robinson, General Partner bei Paradigm Bitcoin, veröffentlichte am 1. Mai einen Vorschlag für Provable Address-Control Timestamps, oder PACTs, ein System, das es inaktiven Bitcoin-Besitzern ermöglicht, den Nachweis des Schlüsselbesitzes privat mit einem Zeitstempel zu versehen, bevor Quantencomputer aufkommen, und schafft so einen potenziellen Rettungsweg für Satoshi Nakamotos geschätzte 1,1 Millionen BTC.

Zusammenfassung
  • PACTs verwenden drei Schritte: einen geheimen Salt, einen BIP-322-Eigentumsnachweis und ein On-Chain verankertes OpenTimestamps-Commitment, alles ohne eine öffentliche On-Chain-Transaktion.
  • Sollte Bitcoin später eine Quanten-Sunset-Soft-Fork implementieren, können PACT-Inhaber einen STARK-Zero-Knowledge-Proof einreichen, um Coins zurückzufordern, während ihre Schlüssel verborgen bleiben.
  • Robinson schrieb, dass Satoshi bei einer erzwungenen Migration Schlüssel offenbaren würde, was bedeuten würde, der Welt zu sagen, dass sie am Leben sind und ihre Schlüssel noch besitzen.

Robinson veröffentlichte die PACTs am 1. Mai und stellte den Entwurf als Absicherung gegen das von ihm so genannte Satoshi-Problem innerhalb der Diskussion um die Quantenbedrohung von Bitcoin dar. Der offizielle Paradigm-Beitrag skizzierte das Dilemma: Wenn Quantencomputer aufkommen, bevor Bitcoin sich anpasst, droht alten Adressen mit offengelegten Public Keys Diebstahl.

Wenn Bitcoin eine Sunset-Soft-Fork eilig implementiert, um diese Adressen einzufrieren, stehen inaktive Besitzer vor einer erzwungenen, öffentlichen Coin-Migration. PACTs bieten einen dritten Weg, indem sie Besitzern ermöglichen, den Eigentumsnachweis 2026 stillschweigend mit einem Zeitstempel zu versehen, ohne weitere Schritte zu unternehmen, bis ein Rettungsmechanismus standardisiert ist.

Wie crypto.news berichtete, verbleiben etwa 1,7 Millionen BTC in quanten-exponierten Adresstypen, einschließlich Satoshi-verbundener Wallets im Wert von rund 75 Milliarden US-Dollar.

Der Vorschlag baut auf BIP-361 auf, verfasst von Casa CSO Jameson Lopp, das eine phasenweise Migration weg von Legacy-Signaturen definiert, wonach nicht migrierte Coins eingefroren würden.

Bitcoin.com bemerkte, dass Robinson anerkannte, dass Multisig, komplexe Skripte und die Unterstützung von Hardware-Wallets alle eine weitere Standardisierung erfordern würden, und dass Bitcoin möglicherweise nie eine Quanten-Sunset implementieren wird.

Wie crypto.news dokumentierte, hat sich die Quanten-Debatte um Bitcoin 2026 intensiviert, nachdem Blockstream-CEO Adam Back auf der Paris Blockchain Week für optionale, opt-in quantenresistente Upgrades anstelle von erzwungenen Wallet-Einfrierungen plädierte, was den BIP-361-Ansatz, den PACTs ergänzen sollen, direkt in Frage stellt.

Wie crypto.news verfolgte, warnte Naoris Protocol CEO David Carvalho, dass ruhende Wallets, einschließlich der von Satoshi, „reif zum Ernten“ wären, sobald Quantencomputer ausreichende Leistungsfähigkeit erreichen, und dass ein Quanten-Hack auf Bitcoin „zu einem echten Vertrauensverlust“ in das Asset führen würde.