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Michael Saylor sagt, der Vierjahreszyklus von Bitcoin ist tot
Michael Saylor sagte, dass Bitcoin dem zuvor beobachteten vierjährigen Halving-Zyklus nicht mehr folgt. Er erklärte, dass Kapitalflüsse, Bankkredite und institutionelle Adoption nun den langfristigen Preisverlauf von Bitcoin bestimmen. Adam Livingston sagte, dass MicroStrategy einen Vorsprung aufgebaut hat, den Konkurrenten im Bitcoin-Bereich nur schwer erreichen können.
2026-04-05 Quelle:crypto.news

Michael Saylor sagte, Bitcoin folge nicht länger dem traditionellen Vierjahreszyklus, der an Halving-Events gebunden ist. Er sagte, der Markt sei in eine neue Phase eingetreten, in der Kapitalströme und Kredite nun die Preisentwicklung bestimmen.

Zusammenfassung
  • Michael Saylor sagte, Bitcoin folge nicht länger dem Vierjahres-Halving-Zyklus, der in früheren Märkten zu beobachten war.
  • Er sagte, Kapitalströme, Bankkredite und die institutionelle Adoption bestimmen nun den langfristigen Preisverlauf von Bitcoin.
  • Adam Livingston sagte, MicroStrategy habe einen Vorsprung aufgebaut, den Konkurrenten bei Bitcoin möglicherweise nur schwer einholen können.

Michael Saylor sagte, das alte Muster, das mit Bitcoin-Halving-Events verbunden ist, sei nicht länger der Haupttreiber des Marktes. Er erklärte, der traditionelle Vierjahreszyklus sei „tot“, da Bitcoin eine andere Rolle in den globalen Finanzen einnehme.

Jahrelang verbanden viele Händler die Preisbewegungen von Bitcoin mit Halving-Events, die die Belohnungen der Miner reduzierten. Diese Ereignisse galten weithin als Hauptgrund für wiederkehrende Boom- und Bust-Phasen am Markt. Saylor argumentiert nun, dass diese Struktur den Weg von Bitcoin nicht länger definiert.

Kapitalströme bestimmen nun die Preisentwicklung von Bitcoin

Saylor sagte, die nächste Phase von Bitcoin hänge stärker davon ab, wie Geld über Institutionen und Kreditsysteme in das Asset fließt. Er schrieb, dass „der Preis nun von Kapitalströmen angetrieben wird“ und fügte hinzu, dass Bank- und Digitalkredite den Wachstumspfad von Bitcoin prägen werden.

Diese Ansicht verlagert den Fokus weg vom reinen Angebotsschock. Sie legt mehr Wert auf einen breiteren finanziellen Zugang, einschließlich der Art und Weise, wie Banken, Fonds und große Unternehmen Bitcoin als Teil ihrer Treasury- und Reserve-Strategien nutzen.

Saylors Bemerkungen kamen zu einem Zeitpunkt, da große Unternehmen weiterhin Produkte und Dienstleistungen rund um Bitcoin entwickeln. Dieser Trend hat die Sichtweise vieler Marktteilnehmer auf das Asset verändert, insbesondere da der regulierte Zugang über Finanzplattformen erweitert wurde.

Er sagte, Bitcoin habe seinen Platz auf der Weltbühne verändert. Seiner Ansicht nach hat die Adoption durch traditionelle Finanzen nun mehr Gewicht als frühere Zyklusmodelle, die auf der Reduzierung der Miner-Belohnungen basierten.

MicroStrategy-Strategie bleibt Teil der Debatte

Die Diskussion kehrte auch zu den großen Bitcoin-Beständen von MicroStrategy zurück. Der Marktkommentator Adam Livingston sagte, Saylor und MicroStrategy hätten das „Spiel“ der institutionellen Bitcoin-Adoption durch frühe und aggressive Akkumulation effektiv „gewonnen“.

Diese Behauptung spiegelt die große Position des Unternehmens und sein langjähriges Bitcoin-Treasury-Modell wider.

Gleichzeitig tragen Saylors jüngste Kommentare zu einer breiteren Marktdiskussion darüber bei, ob Bitcoin nun stärker aufgrund institutioneller Nachfrage als aufgrund seines historischen Halving-Zyklusmusters gehandelt wird.