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Kalshi erleidet Rückschlag in Nevada, da Richter Verteidigung ablehnt
Ein Richter in Nevada unterstützte die Regulierungsbehörden und erklärte, dass Kalshis Ereignisverträge sich nicht von Sportwetten unterscheiden. Das Urteil verlängert Kalshis Verbot in Nevada, während das Gericht längerfristige Beschränkungen bis zum 17. April überprüft. Der Fall verschärft den Konflikt zwischen den staatlichen Glücksspielgesetzen und den bundesstaatlichen Kontrollansprüchen über Vorhersagemärkte.
2026-04-04 Quelle:crypto.news
Ein Gericht in Nevada hat beschlossen, Kalshi vom Event-Kontraktmarkt des Staates fernzuhalten, während der Rechtsstreit andauert. Zusammenfassung Ein Richter in Nevada unterstützte die Regulierungsbehörden und erklärte, dass Kalshis Event-Kontrakte sich nicht von Sportwetten unterscheiden. Das Urteil verlängert Kalshis Nevada-Verbot, während das Gericht langfristigere Beschränkungen bis zum 17. April prüft. Der Fall verschärft den Konflikt zwischen staatlichen Glücksspielgesetzen und föderalen Aufsichtsansprüchen bezüglich Prognosemärkten. Das Urteil erging, nachdem das Nevada Gaming Control Board das Gericht aufgefordert hatte, dem Unternehmen das Anbieten von Kontrakten zu verbieten, die an Sport-, Wahl- und Unterhaltungsergebnisse gebunden sind. Der Fall trägt zu einer breiteren Debatte bei, ob Prognosemarktkontrakte unter das föderale Derivategesetz oder staatliche Glücksspielregeln fallen. Kalshi hat erklärt, dass seine Produkte Finanzkontrakte sind, während die Regulierungsbehörden in Nevada argumentierten, dass die Angebote gemäß staatlichem Recht Glücksspielaktivitäten entsprechen. Nevada-Gericht hält Verbot aufrecht Richter Jason Woodbury erklärte, er werde bei einer Anhörung in Carson City eine einstweilige Verfügung gegen Kalshi erlassen. Laut Reuters hindert die Anordnung das Unternehmen daran, Einwohnern Nevadas den Handel mit Event-Kontrakten ohne eine Glücksspiellizenz zu gestatten. Dieser Schritt verlängert eine am 20. März erlassene vorläufige einstweilige Anordnung. Diese Anordnung bleibt bis zum 17. April in Kraft, während das Gericht die nächsten Schritte in dem Fall abschließt. Kalshi hatte argumentiert, dass seine Kontrakte „Swaps“ sind und unter die Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission fallen. Das Unternehmen hat stets behauptet, dass das Bundesrecht der CFTC die Autorität über diese Produkte verleiht. Der Richter akzeptierte diese Position nicht. Reuters berichtete, dass Woodbury sagte, der Kauf eines an ein Spielergebnis gebundenen Kontrakts sei dasselbe wie das Platzieren einer Wette über einen Sportwettenanbieter. Er sagte: „Egal wie man es dreht und wendet, dieses Verhalten ist nicht zu unterscheiden.“ Staatliche Regulierungsbehörden erzielen frühen Gerichtssieg Das Urteil markiert das erste Mal, dass ein Staat ein gerichtlich durchgesetztes Verbot gegen Kalshi erwirkt hat, das derzeit aktiv ist. Dies verschafft Nevada einen frühen juristischen Sieg, da immer mehr Staaten Prognosemärkte in Frage stellen, die an Sport und ähnliche Ereignisse gebunden sind. Auch Utah ist gegen den Sektor vorgegangen. Gesetzgeber dort verabschiedeten letzten Monat einen Gesetzentwurf, der proposition-style Wetten auf In-Game-Ereignisse als Glücksspiel einstuft und darauf abzielt, solche Produkte von Plattformen wie Kalshi und Polymarket zu blockieren. Der Streit kommt auch zu einem Zeitpunkt, da die CFTC weiterhin ihre Rolle in Prognosemärkten verteidigt. CFTC-Vorsitzender Michael Selig sagte letzten Monat, dass die Behörde bereit sei, vor Gericht zu kämpfen, um ihre Zuständigkeit gegenüber Staaten und anderen Regulierungsbehörden zu schützen. Selig beschrieb Prognosemärkte auf einer Branchenkonferenz auch als „Wahrheitsmaschinen“. Er sagte, Märkte, in denen Nutzer Geld auf Ergebnisse setzen, könnten ein klareres Signal über zukünftige Ereignisse liefern als Meinungsumfragen, was einen schärferen Konflikt zwischen föderalen Aufsichtsansprüchen und staatlichen Glücksspielgesetzen hervorruft.