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Fidelity: Bitcoin gewinnt Goldanleger zurück
Die Wende zeichnet sich erneut im Kampf um sichere Anlagewerte ab.
2026-04-03 Quelle:u.today
  • "Milder Winter"
  • Gold's überraschende Schwäche

Laut einer aktuellen Analyse von Jurrien Timmer, Direktor für globale Makroökonomie bei Fidelity Investments, zeigen die Flüsse von Exchange Traded Products (ETPs) deutlich, dass Investoren, die Bitcoin Ende 2025 verlassen haben, zu der Kryptowährung zurückkehren. 

Marktdaten deuteten auf einen massiven Stimmungswandel hin, als Bitcoin im Oktober seinen Höhepunkt erreichte. Investoren zogen sich aus digitalen Assets zurück und sprangen auf den "Gold-Zug" auf. Dieser Trend kehrt sich jedoch nun um.

"Jetzt, da Gold seinen Schwung verloren hat, während Bitcoin Fuß fasst, haben sich die Flüsse umgekehrt", bemerkte Timmer und wies auf die jüngste Divergenz in der Dynamik der beiden Assets hin. "Für mich ist dies eine gute Möglichkeit zu verstehen, warum Gold angefangen hat, sich wie Bitcoin zu verhalten, und Bitcoin angefangen hat, sich wie Gold zu verhalten."

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"Milder Winter"

Im Oktober erreichte Bitcoin Ende letzten Jahres schwindelerregende Höhen von über 124.000 $. Seitdem hat die Kryptowährung einen scharfen Rückgang erlebt und erreichte schließlich ihren Tiefpunkt nahe der 60.000 $-Marke.

Für Timmer ist dieser kleinere Rückgang ein "milder Winter". Das Asset konsolidiert sich nun und findet starke Unterstützung, und es bereitet sich scheinbar auf einen weiteren Anstieg vor. 

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"Bitcoin hält sich weiterhin im Bereich von 65.000 bis 70.000 $, da es versucht, eine Basis zu bilden, nach seinem milden Winter von 126.000 $ auf 60.000 $", bemerkte er. 

Der Fidelity-Manager fügte hinzu, dass das aktuelle Niveau durch die technischen Indikatoren (frühere Höchststände) sowie das Bitcoin/Gold-Verhältnis und die Abweichung von Bitcoin von seiner Potenzgesetz-Kurve gestützt wird", sagte Timmer.

Gold's überraschende Schwäche 

Nach einem herausragenden Jahr hat Gold zu kämpfen, was eine eher überraschende Entwicklung ist. Typischerweise florieren Edelmetalle in Zeiten globaler Unsicherheit, aber Gold hat es in letzter Zeit versäumt, aus internationalen Spannungen Kapital zu schlagen.

"Gold war in letzter Zeit überraschend schwach und hat nicht so reagiert, wie man es bei einem geopolitischen Schock erwarten würde", bemerkte Timmer.

Laut Timmer wird diese Underperformance von zwei Hauptfaktoren angetrieben. Erstens gibt es einen "Stimmungswechsel unter den Spekulanten", die anfänglich in Gold strömten, als es letztes Jahr die Dynamik von Bitcoin aufnahm. Zweitens haben geopolitische Zwänge bestimmte Nationen gezwungen, ihre Reserven zu liquidieren. 

Dennoch behält Timmer einen positiven langfristigen Ausblick für das Edelmetall bei. "Für mich ist Gold es wert, auf dem aktuellen Niveau anzusammeln, da sein säkularer Trend weiterhin aufwärts gerichtet ist", schloss er.