
Circle hat einen Teil ihrer jüngsten USDC-Sanktionsmaßnahme rückgängig gemacht, nachdem eine der 16 eingefrorenen Wallets wieder Zugriff auf ihre Gelder erhalten hatte.
Der Schritt hat die Aufmerksamkeit von der ursprünglichen Sperrung auf den Überprüfungsprozess von Circle gelenkt, da weiterhin öffentliche Fragen zum Umgang des Unternehmens mit dem Fall bestehen.
Der On-Chain-Ermittler ZachXBT sagte, Circle habe die Wallet-Adresse „0x61f…e543“ aufgetaut, die er mit Goated.com in Verbindung brachte. Daten aus aktuellen Berichten zeigten, dass die Wallet nach der Wiederherstellung etwa 130.966 USDC enthielt.
ZachXBT sagte auch, dass andere betroffene Wallets bald wiederhergestellt werden könnten. Dieses Update folgte Circles früherer Aktion gegen 16 Wallets, die mit verschiedenen Geschäftsbetrieben, darunter Börsen, Casinos und Devisenplattformen, verbunden waren.
Frühere Berichte besagten, dass die Sperrung mit einem versiegelten US-Zivilverfahren zusammenhing. Gleichzeitig hieß es in öffentlichen Berichten, dass die betroffenen Wallets offenbar zu unabhängigen Unternehmen gehörten, ohne eine klare öffentliche Erklärung, warum alle 16 in einer einzigen Aktion eingeschlossen waren.
ZachXBT kritisierte die Entscheidung scharf. Er schrieb,
„In meinen über 5 Jahren Ermittlungsarbeit könnte dies die inkompetenteste Sperrung sein, die ich je gesehen habe.“
Er sagte auch, Circle habe „keine Grundlage“ gehabt, die mit dem Fall verbundenen Gelder einzufrieren.
Darüber hinaus hat die teilweise Aufhebung der Sperrung die breitere Debatte darüber am Leben erhalten, wie zentralisierte Stablecoin-Emittenten Durchsetzungsmaßnahmen handhaben. Marktbeobachter sagten, die Wiederherstellung einer Wallet beantworte die Fragen, die durch die frühere Blacklisting aufgeworfen wurden, nicht vollständig.
Taylor Monahan, Sicherheitsexpertin bei MetaMask, forderte ebenfalls strengere Ermittlungsstandards und Verantwortlichkeit, wenn Emittenten Nutzergelder einfrieren. Aktuelle Berichte besagten, sie habe auf die Notwendigkeit klarerer Überprüfungsverfahren hingewiesen, wenn gerichtlich angeordnete Maßnahmen aktive Geschäfts-Wallets betreffen.
Der Fall hat die Aufmerksamkeit erneut auf die in zentralisierten Stablecoins wie USDC eingebauten Befugnisse gelenkt. Öffentliche Berichte stellten fest, dass Circle Adressen blockieren kann – eine Funktion, die Befürworter mit Compliance-Anforderungen und Kritiker mit der Kontrolle über Benutzergelder in Verbindung bringen.