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Charles Hoskinson hinterfragt den postquantensicheren Ansatz von Bitcoin
Hoskinson sagte, Bitcoin habe SPHINCS+ gewählt, ein quantensicheres Signaturschema mit begrenzter Flexibilität und größeren Transaktionsgrößen. Bitcoin-Entwickler scheinen sich bei der Planung von Post-Quantum-Upgrades eher auf Sicherheit und Einfachheit als auf umfangreichere Funktionen zu konzentrieren. Die Debatte spiegelt die Spannung zwischen defensiven Designentscheidungen und zukünftiger Flexibilität im langsamen Upgrade-Zyklus von Bitcoin wider.
2026-04-22 Quelle:crypto.news

Bitcoins Schritt in Richtung Post-Quanten-Sicherheit hat Kritik vom Cardano-Gründer Charles Hoskinson hervorgerufen, der die Designentscheidung hinter dem vorgeschlagenen Schutzmodell in Frage stellte. 

Zusammenfassung
  • Hoskinson sagte, Bitcoin habe sich für SPHINCS+ entschieden, ein quantenresistentes Signaturschema mit begrenzter Flexibilität und größeren Transaktionsgrößen.
  • Bitcoin-Entwickler scheinen sich bei der Planung des Post-Quanten-Upgrades eher auf Sicherheit und Einfachheit als auf breitere Funktionalität zu konzentrieren.
  • Die Debatte spiegelt die Spannung zwischen defensiven Designentscheidungen und zukünftiger Flexibilität im langsamen Upgrade-Zyklus von Bitcoin wider.

Seine Kommentare konzentrierten sich auf SPHINCS+, ein hash-basiertes Signaturschema, das von einigen Entwicklern als sichere Option gegen zukünftige Quantenbedrohungen angesehen wird.

Hoskinson sagte, Bitcoin wähle möglicherweise das „am wenigsten ausdrucksstarke und interessante“ Post-Quanten-Signatursystem. Seine Bemerkungen konzentrierten sich auf die Flexibilität und argumentierten, dass der gewählte Ansatz das Netzwerk zwar schützen, aber wenig Raum für breitere Funktionalität bieten könnte.

SPHINCS+ rückt in der Bitcoin-Debatte in den Mittelpunkt

SPHINCS+ ist ein zustandsloses hash-basiertes Signaturschema, das entwickelt wurde, um Angriffen von Quantencomputern standzuhalten. Es basiert nicht auf komplexen mathematischen Strukturen, was es für Entwickler attraktiv macht, die einfache und defensive Sicherheitswerkzeuge bevorzugen.

Dieses Design bringt jedoch auch Kompromisse mit sich. SPHINCS+-Signaturen sind viel größer als aktuelle ECDSA- oder Schnorr-Signaturen, was die Transaktionsgröße erhöhen und bei breiter Akzeptanz Druck auf die Skalierbarkeit ausüben kann.

Darüber hinaus konzentrierte sich Hoskinson’s Kritik auf das, was er als verpasste Chance für ein umfassenderes Upgrade bezeichnete. Er argumentierte, dass Bitcoin ein Post-Quanten-System einführen könnte, das mehr als nur ein Sicherheitsproblem löst.

Seine Sorge galt nicht nur der Quantenresistenz. Er stellte in Frage, ob Bitcoin sich jetzt in ein starres System einbinden sollte, insbesondere wenn andere Post-Quanten-Optionen in Zukunft anpassungsfähiger werden könnten.

Bitcoin-Entwickler bleiben auf Vorsicht bedacht

Bitcoin-Entwickler haben oft konservative Änderungen bevorzugt, die Angriffsrisiken reduzieren. Aus dieser Sicht passt SPHINCS+ zum langjährigen Designstil des Netzwerks, da es auf einfachen Hash-Funktionen basiert und zusätzliche Komplexität vermeidet.

Dieser Ansatz deutet darauf hin, dass Bitcoin den Post-Quanten-Schutz als ein defensives Update und nicht als Funktionserweiterung betrachtet. Für Entwickler, die Stabilität über zusätzliche Funktionen stellen, mag dies das stärkere Argument bleiben.

Derweil können große Quantencomputer die aktuelle Kryptographie von Bitcoin noch nicht brechen. Dennoch hat die Diskussion an Fahrt gewonnen, da immer mehr Blockchain-Projekte beginnen, langfristige Sicherheitsänderungen zu planen.

Der langsame Upgrade-Zyklus von Bitcoin bedeutet, dass jede jetzt getroffene Entscheidung jahrelang Bestand haben könnte. Dies hat die Debatte zu einer umfassenderen Frage darüber gemacht, ob das Netzwerk sofortige Vorsicht oder zukünftige Flexibilität priorisieren sollte.