
Während der Bitcoin-Preis über 67.000 US-Dollar pro Token liegt, spielt sich unter der Oberfläche des Kryptomarktes eine groß angelegte Auflösung gehebelter Positionen ab. Laut CoinGlass wurde innerhalb nur einer Stunde nach Äußerungen von Jerome Powell ein Liquidationsungleichgewicht von 125 % verzeichnet. Long-Liquidationen erreichten 2,86 Millionen US-Dollar, während Short-Liquidationen insgesamt 1,27 Millionen US-Dollar betrugen.
Die Äußerungen des Fed-Vorsitzenden wirkten eindeutig als Katalysator für diese Volatilität. Die wichtigsten Auslöser für den stündlichen Squeeze lassen sich in vier Punkte unterteilen:
Obwohl Bitcoin im Moment Gewinne verzeichnete, deutet die Dominanz von Long-Liquidationen darauf hin, dass hoch gehebelte Käufer einen dovisheren Ton erwartet hatten. Stattdessen entschied sich Powell für einen „Wait-and-See“-Ansatz, skizzierte eine Reihe von Risiken und bekräftigte sowohl die Markierungen der Fed als auch ihr Inflationsziel.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Powell dem Markt keine Grundlage für eine ungezügelte Rallye bot. Das Risiko einer Stagflation bleibt bestehen. Der aktuelle 125%ige Liquidationsimpuls bei BTC spiegelt eine defensive Marktreaktion auf anhaltende Unsicherheit wider.