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Bitcoin fällt unter 66.000 $; überfüllte Short-Positionen deuten vor den Osterfeiertagen auf Aufwärtsrisiko hin: Analysten
Bitcoin bleibt weiterhin zwischen etwa 60.000 und 70.000 US-Dollar innerhalb einer Spanne, ohne klaren Auslöser für einen Ausbruch. Die Positionierung im Derivatebereich bleibt defensiv, wobei Händler dafür bezahlen, ihre Short-Positionen aufrechtzuerhalten, was das Risiko eines Short Squeeze erhöht. Analysten erklärten, der makroökonomische Druck habe sich verschärft, da Energie- und Metallschocks die Märkte in eine Phase der „Zerstörung der Lieferkette“ treiben.
2026-04-02 Quelle:theblock.co

Bitcoin (BTC) hat sich in einem engen Bereich unter 70.000 US-Dollar gehalten, wobei Analysten auf einen Markt hinweisen, der noch nach Überzeugung sucht, während sich die On-Chain-Positionierung in der Osterzeit leise verschiebt.

Laut der BTC-Preisseite von The Block wird Bitcoin derzeit bei rund 65.973 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von 3,7 % in den letzten 24 Stunden entspricht, nachdem er in den letzten Wochen zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar oszillierte, während Ether (ETH) nahe 2.000 US-Dollar verharrte.

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On-Chain-Lage

Die Spot-Nachfrage beginnt, den Verkaufsdruck zu absorbieren, ist aber noch nicht stark genug, um einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu bewirken, schrieb Glassnode in einem wöchentlichen Marktbericht. Die Analysten sagten, dass das aktuelle Setup einen Markt im Übergang widerspiegelt.

Ein großer Teil des Angebots bleibt unter Wasser, wobei schätzungsweise 8 bis 9 Millionen BTC über den aktuellen Preisen gehalten werden. Das aktuelle Marktumfeld hat laut den Analysten eine hartnäckige obere Barriere geschaffen, die Rallyes weiterhin begrenzt.

Gleichzeitig haben Langzeit-Halter Verluste auf erhöhtem Niveau realisiert, was darauf hindeutet, dass die Redistribuierungsphase noch im Gange ist.

Die Derivatemärkte zeigen ein nuancierteres Bild. Die Finanzierungsraten blieben den größten Teil des ersten Quartals negativ und liegen weiterhin unter null. Mit anderen Worten, Händler zahlen einen Aufschlag, um Short-Positionen zu halten, selbst wenn sich die Preise stabilisieren.

Analysten bei Bitfinex sagten, dass das Ungleichgewicht sich selbst verstärken könnte.

"Händler sind bereit, einen Aufschlag zu zahlen, um ein Abwärtsrisiko aufrechtzuerhalten", bemerkte das Unternehmen. Die Bitfinex-Analysten fügten hinzu, dass die ausgeprägte Short-Tendenz einen Short Squeeze auslösen könnte, wenn Aufwärtsdynamik eintritt.

Flüsse und Optionen

Bitcoin ist gefangen zwischen sich stabilisierenden Spot-Flüssen und vorsichtiger Hebelwirkung.

Börsengehandelte Fonds (ETFs) verzeichneten am Ende des Quartals eine Erholung mit zwei aufeinanderfolgenden Tagen von Nettozuflüssen Ende März, obwohl die Flüsse teilweise eher durch Rebalancing als durch erneute Überzeugung angetrieben schienen.

Neuere Daten zeigen, dass US-basierte Bitcoin-Fonds wieder Abflüsse verzeichnet haben, darunter 174 Millionen US-Dollar, die am 1. April abgezogen wurden.

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Auch die Nachfrage an den Optionsmärkten ist zurückgegangen, da die implizite Volatilität komprimiert wurde und die Schiefe leicht in Richtung Abwärtsabsicherung tendierte. Das ist normalerweise ein Zeichen dafür, dass Anleger Risiken absichern, anstatt sich für einen Ausbruch zu positionieren.

Makro-Auswirkungen

Das umfassendere makroökonomische Umfeld hat eine weitere Ebene der Zurückhaltung hinzugefügt.

Analysten bei Bitunix sagten, dass die Märkte in eine von ihnen als "Zerstörung der Lieferketten" beschriebene Phase eingetreten sind, da Störungen sowohl in der Energie- als auch in der Industriemetallproduktion beginnen, sich auf die Inflation auszuwirken.

Vor diesem Hintergrund hat Bitcoin weiterhin als das gewirkt, was ein Analyst als Barometer für Restrisiken bezeichnete, wobei die Liquidität auf der Oberseite zwischen 69.000 und 70.100 US-Dollar und bei rund 65.500 US-Dollar als wichtige Testschwelle auf der Unterseite konzentriert ist.

Jüngste Berichte haben einen ähnlichen Tonfall in allen Märkten hervorgehoben. Händler sind in die typisch ruhigere Osterzeit mit dem eingetreten, was K33 als "aggressive Vorsicht" bezeichnete, während Bitcoin bereits sein schlechtestes erstes Quartal seit 2018 verzeichnete.

Eine längerfristige Perspektive bietet eine andere Lesart. In einem kürzlichen Podcast-Interview sagte Dan Morehead, Gründer von Pantera Capital, dass Bitcoin noch sechs bis acht Monate brauchen könnte, um den Boden zu erreichen. Er argumentierte auch, dass das Asset bereits "Fluchtgeschwindigkeit" erreicht habe, wobei die institutionelle Beteiligung noch nahezu null sei. Dieser Ansicht zufolge wird die nächste Phase eher von einer breiteren Akzeptanz als von kurzfristigen Flüssen angetrieben.


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