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Adam Back sagt, Bitcoin trotz 2029er Quanten-Diskussion sicher
Adam Back weist Behauptungen zurück, dass Quantencomputing im Jahr 2029 die kryptografische Sicherheit von Bitcoin bedroht. Der von Google aufgestellte Zeitplan für Quantencomputing wird als Forschungserfolg und nicht als praktisches Mittel zum Knacken der Bitcoin-Verschlüsselung angesehen. Bitcoin-Entwickler arbeiten an Post-Quantum-Updates, einschließlich neuer sicherer Adress- und Signatursysteme.
2026-04-19 Quelle:crypto.news

Bitcoin-Entwickler und Hashcash-Schöpfer Adam Back hat auf Bedenken reagiert, die Nic Carter bezüglich eines möglichen Quantencomputing-Meilensteins im Jahr 2029 geäußert hatte.

Zusammenfassung
  • Adam Back weist Behauptungen zurück, dass Quantencomputing im Jahr 2029 die kryptografische Sicherheit von Bitcoin bedroht.
  • Googles Quanten-Zeitplan wird als Forschungsmeilenstein betrachtet, nicht als praktisches Werkzeug zum Brechen der Bitcoin-Verschlüsselung.
  • Bitcoin-Entwickler arbeiten an Post-Quanten-Upgrades, einschließlich neuer sicherer Adress- und Signatursysteme.

Carter hatte angedeutet, dass Fortschritte bei Quantensystemen die kryptografische Sicherheit von Bitcoin herausfordern könnten.

Back wies die Bedenken in jüngsten Kommentaren zurück und erklärte, dass der Softwareschutz sich parallel zu den Hardwareentwicklungen weiter verbessert. Er reagierte auch auf Behauptungen, dass Bitcoin Quantenattacken ausgesetzt sein könnte, und stellte fest, dass aktuelle Ängste auf zukünftigen Annahmen und nicht auf der aktuellen Leistungsfähigkeit basieren.

Back sagte: „2029 ist ein Meilenstein in Cloud-Quantensystemen, kein Werkzeug zum Brechen von Kryptografie“, als er sich auf Googles Forschungsrichtung bezog, laut der in Berichten zitierten Diskussion.

Quantencomputing und die Sicherheitsaussichten von Bitcoin

Die Diskussion dreht sich darum, ob Quantencomputing genug Rechenleistung erzeugen könnte, um Bitcoin-Privatkeys zu brechen. Experten, die in der Debatte zitiert werden, weisen darauf hin, dass dies Millionen stabiler logischer Qubits mit vollständiger Fehlerkorrektur erfordern würde.

Aktuelle Quantensysteme befinden sich noch in frühen Entwicklungsstadien und arbeiten unter kontrollierten Laborbedingungen. Diese Systeme sind noch nicht in der Lage, kryptografische Angriffe in großem Maßstab durchzuführen.

Back erklärte, dass die meisten Prognosen eine solche Fähigkeit über das aktuelle Jahrzehnt hinaus ansiedeln, basierend auf Einschränkungen bei der Hardware-Stabilität und den Fortschritten bei der Fehlerkorrektur.

Darüber hinaus wird bereits an Post-Quanten-Kryptografie innerhalb des Bitcoin-Ökosystems gearbeitet. Entwickler testen Upgrade-Pfade, die quantenresistente Adresstypen einführen könnten.

Diese Vorschläge umfassen Forschung, die mit Upgrade-Pfaden wie BIP-361 und ähnlichen Signaturschemata verbunden ist. Ziel ist es, Benutzern zu ermöglichen, Gelder bei Bedarf durch Netzwerk-Upgrades in neue Adressformate zu verschieben.

Back bemerkte: „Softwareschutz entwickelt sich schneller als Hardwarebedrohungen“, als er das Entwicklungstempo der Bitcoin-Sicherheitsmaßnahmen im Vergleich zum Fortschritt des Quantencomputings beschrieb.

Netzwerk-Upgrade-Pfad und Langzeitplanung

Die Struktur von Bitcoin ermöglicht Protokolländerungen durch koordinierte Upgrades, bekannt als Soft Forks. Entwickler haben angedeutet, dass quantenresistente Funktionen bei Bedarf ohne sofortige Störung des Netzwerks eingeführt werden könnten.

Quantencomputer befinden sich weiterhin in experimentellen Stadien und sind nicht weit verbreitet für die kommerzielle Nutzung. Aktuelle Systeme stellen noch keine direkte Gefahr für die Blockchain-Kryptografie dar, basierend auf bestehenden technischen Standards.

Die Debatte setzt sich innerhalb der Krypto- und akademischen Gemeinschaft fort, während die Forschung im Bereich Quantencomputing voranschreitet und Bitcoin-Entwickler den Fokus auf die langfristige Sicherheitsplanung legen.