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UK-Fintech Stratiphy stellt den Zugang zu steuerfreien Krypto-ETNs über IF ISAs wieder her
Stratiphy hat ein neues Angebot gestartet, das es britischen Investoren ermöglicht, über Innovative Finance ISAs auf Krypto-ETNs zuzugreifen, nachdem Änderungen der Steuerregelungen die Berechtigung eingeschränkt hatten. HM Revenue and Customs hatte Krypto-ETNs aus den Standard-ISAs entfernt, was Investoren keine steuerfreie Möglichkeit mehr ließ, bis diese Struktur entstanden ist.
2026-04-22 Quelle:crypto.news

Stratiphy hat einen neuen Weg für britische Anleger eingeführt, um nach jüngsten Regeländerungen, die den Zugang beschränkten, wieder steuerfreien Zugang zu Krypto-ETNs zu erhalten.

Zusammenfassung
  • Stratiphy hat ein neues Angebot auf den Markt gebracht, das es britischen Anlegern ermöglicht, nach Steuerregeländerungen, die die Berechtigung einschränkten, über Innovative Finance ISAs auf Krypto-ETNs zuzugreifen.
  • HM Revenue and Customs hatte Krypto-ETNs aus Standard-ISAs entfernt, wodurch Anleger bis zum Aufkommen dieser Struktur keine praktikable steuerfreie Route mehr hatten.

Laut der Financial Times bietet die Fintech-Plattform Krypto-Exchange-Traded Notes über Innovative Finance (IF) ISAs an, eine Struktur, die weiterhin für Steuervorteile berechtigt ist, nachdem die Behörden die Regeln Anfang des Jahres verschärft hatten.

Dieser Schritt folgt auf eine Reihe von regulatorischen Änderungen, die den Zugang von Kleinanlegern zu kryptobasierten Anlageprodukten zunächst wiederherstellten und dann einschränkten. Im Oktober 2025 hob die Financial Conduct Authority ihr langjähriges Verbot von Krypto-ETNs auf, wodurch Kleinanleger über Standard-Aktien- und Wertpapier-ISAs Zugang zu Instrumenten erhielten, die an Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum gebunden sind.

Steuerregeländerung schränkte den Zugang ein

Ein neues Hindernis entstand zu Beginn des neuen Steuerjahres, nachdem HM Revenue & Customs entschieden hatte, dass neue Käufe von Krypto-ETNs nicht mehr für traditionelle ISAs qualifizieren würden. Die Berechtigung war stattdessen auf IF ISAs beschränkt, die typischerweise für Peer-to-Peer-Kreditprodukte verwendet werden und selten neben Mainstream-Anlageangeboten unterstützt werden.

Der Mangel an Plattformen, die beide Dienste kombinierten, ließ Anleger trotz der früheren Politikänderung der FCA mit begrenzten Optionen zurück.

Stratiphys Einführung schließt diese Lücke, indem es drei von 21Shares emittierte ETNs anbietet, die Bitcoin, Ether und ein Hybridprodukt, das Bitcoin- und Gold-Exposure kombiniert, abdecken.

Plattformen bieten ETNs ohne IF ISA-Unterstützung an

Krypto-ETNs bleiben über Plattformen wie Interactive Investor, Freetrade und Revolut verfügbar, obwohl derzeit keine IF ISAs anbieten. Konten unter dieser Struktur fallen auch nicht unter das britische Financial Services Compensation Scheme, wodurch Anleger nicht denselben Schutz wie bei anderen Sparprodukten genießen.

Die behördliche Aufsicht ist auch anderswo in den Fokus gerückt. Trading 212 soll britischen Kleinanlegern den Handel mit Krypto-ETNs ohne entsprechende Genehmigung ermöglicht haben, bevor es später nach Kontaktaufnahme durch die Regulierungsbehörden eine Genehmigung einholte.

Die Nachfrage nach regulierter Krypto-Exposition wächst

Das Marktinteresse an Krypto-ETNs hat trotz der regulatorischen Reibungen zugenommen. Ein Bericht der IG Group vom Oktober 2025 prognostizierte, dass der britische Kryptomarkt nach der Wiedereröffnung von ETNs um bis zu 20 % wachsen könnte.

Untersuchungen des Unternehmens deuteten darauf hin, dass fast 30 % der britischen Erwachsenen in Betracht ziehen würden, über diese Produkte in Krypto zu investieren, wobei sie den regulierten Zugang und die wahrgenommene Sicherheit als Schlüsselfaktoren nannten.

FCA bereitet Krypto-Framework vor

Wie zuvor von crypto.news berichtet, hat die Financial Conduct Authority ihre umfassenderen Pläne zur Krypto-Aufsicht vorangetrieben. Die Regulierungsbehörde hat Konsultationen zu Leitlinien im Zusammenhang mit einem neuen Rahmen eröffnet, der voraussichtlich am 25. Oktober 2027 in Kraft treten wird.

Die zur Überprüfung stehenden Vorschläge umfassen Bereiche wie die Ausgabe von Stablecoins, den Handel, die Verwahrung und das Staking, wobei Unternehmen voraussichtlich unter dem kommenden Regime eine FCA-Autorisierung erhalten müssen.

Laufende Konsultationen, die seit Ende 2025 phasenweise veröffentlicht wurden, sollen Unternehmen Zeit geben, sich vorzubereiten, während sich das Vereinigte Königreich auf eine definiertere Regulierungsstruktur für digitale Vermögenswerte zubewegt.