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Tennessee verbietet landesweit Krypto-ATMs und schließt sich Indiana im Betrugsbekämpfungskampf an
Das Gesetz erweitert die Haftung über Betreiber von Krypto-Geldautomaten hinaus auf Unternehmen, die die Geräte beherbergen. Andere Bundesstaaten haben Maßnahmen ergriffen, die Betreiber verpflichten, Lizenzen zu besitzen und tägliche Transaktionslimits festzulegen.
2026-04-25 Quelle:theblock.co

Tennessee ist der zweite US-Bundesstaat geworden, der Krypto-Geldautomaten vollständig verbietet, wodurch der Betrieb oder das Aufstellen dieser Maschinen überall im Bundesstaat als Vergehen eingestuft wird.

Gouverneur Bill Lee unterzeichnete das House Bill 2505 am 13. April, nachdem es beide Kammern einstimmig passiert hatte, wobei der Sponsor der Gesetzesvorlage und vier Mitsponsoren Republikaner waren. Es wurde am Donnerstag offiziell kodifiziert und tritt am 1. Juli in Kraft.

Es verbietet die Installation oder den Betrieb von "Kiosken für virtuelle Währungen", allgemein bekannt als Bitcoin-Geldautomaten, die oft in Tankstellen, Convenience Stores und Einkaufszentren zu finden sind.

Das Gesetz gilt für Betreiber von Krypto-Geldautomaten sowie für Unternehmen, die deren Aufstellung auf ihrem Gelände gestatten.

Verstöße gelten als Vergehen der Klasse A, das Strafen von bis zu einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe von 2.500 US-Dollar nach sich ziehen kann.

Die Mehrheit der Bundesstaaten hat bereits Regeln implementiert, die den Missbrauch dieser Maschinen zur Erleichterung von Betrügereien verhindern sollen, aber nur zwei sind so weit gegangen, ein vollständiges Verbot zu erlassen. Letzten Monat verhängte Indiana als erster Bundesstaat ein vollständiges landesweites Verbot.

Ein AARP-Bericht stellt fest, dass "allein in diesem Jahr dreißig Bundesstaaten Gesetzesentwürfe zu Krypto-Kiosken eingebracht haben, womit die Gesamtzahl der Staaten, die Gesetze verabschiedet haben, bis 2026 auf 20 steigt."

Unter diesen haben viele Bestimmungen hinzugefügt, die von Krypto-Kiosk-Betreibern eine staatliche Lizenz, die Festlegung täglicher Transaktionslimits und in einigen Fällen die Rückerstattung an Betrugsopfer verlangen.

Krypto-Kiosk-Betrug

Krypto-Kioske sind an sich nicht betrügerisch. Sie fungieren als Verkaufsstellenmaschinen, die es Benutzern ermöglichen, Kryptowährungen gegen Bargeld zu kaufen und zu verkaufen sowie Gelder an externe Wallet-Adressen zu überweisen.

Doch seit Jahren nutzen internationale Betrüger sie, um Betrügereien in Milliardenhöhe zu ermöglichen.

Ein häufiges Szenario beinhaltet Betrüger, die sich als Polizei- oder Regierungsbeamte ausgeben und den Opfern mitteilen, dass ihnen eine Verhaftung droht oder sie eine fiktive Schuld haben. Anschließend weisen sie sie an, Bargeld abzuheben, es in Krypto umzuwandeln und über einen Kiosk zu versenden.

Kryptowährungs-Kioske waren laut FBI-Daten allein im Jahr 2025 mit fast 390 Millionen US-Dollar an gemeldeten Verlusten verbunden, wobei ältere Amerikaner einen unverhältnismäßig hohen Anteil der Opfer ausmachten.


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