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Samsungs 408-Mio.-Dollar-Dunamu-Deal signalisiert größeren Krypto-Push
Samsung-Tochtergesellschaften werden 1,39 Millionen Dunamu-Aktien für etwa 408 Millionen US-Dollar von Kakao-Tochtergesellschaften kaufen. Samsung Securities, SDS und Card planen tokenisierte Wertpapiere, Blockchain-Infrastruktur und Zahlungsdienste für digitale Vermögenswerte. Hanas Dunamu-Deal über 670 Millionen US-Dollar zeigt, dass Koreas Finanzriesen sich auf bevorstehende Vorschriften für digitale Vermögenswerte vorbereiten.
2026-05-28 Quelle:crypto.news

Samsung Securities, Samsung SDS und Samsung Card werden einen Anteil von 4 % an Dunamu, dem Betreiber von Südkoreas größter Kryptobörse Upbit, erwerben.

Zusammenfassung
  • Samsung-Tochtergesellschaften werden 1,39 Millionen Dunamu-Aktien für etwa 408 Millionen US-Dollar von Kakao-Einheiten kaufen.
  • Samsung Securities, SDS und Card planen tokenisierte Wertpapiere, Blockchain-Infrastruktur und Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte.
  • Hanas 670-Millionen-Dollar-Dunamu-Deal zeigt, dass Koreas Finanzriesen sich auf bevorstehende Regeln für digitale Vermögenswerte vorbereiten.

Das Geschäft bringt Samsungs Finanz- und Technologieeinheiten näher an digitale Vermögenswerte, während Südkorea Regeln für Stablecoins, tokenisierte Wertpapiere und Krypto-Zahlungen vorbereitet. Es fügt auch einen weiteren großen koreanischen Namen dem Rennen um regulierte Krypto-Dienstleistungen hinzu.

Samsung-Einheiten investieren in Dunamu

Laut ETNews haben die drei Samsung-Tochtergesellschaften den Kauf von 1,39 Millionen Dunamu-Aktien von Kakao-verbundenen Unternehmen für 612,8 Milliarden Won oder etwa 408 Millionen US-Dollar genehmigt. Samsung Securities wird einen Anteil von 2 % erwerben, während Samsung SDS und Samsung Card jeweils 1 % kaufen werden.

Der Anteilekauf verschafft den Samsung-Einheiten eine direkte Beteiligung an Dunamu, dem Betreiber von Upbit. Die Börse bleibt Südkoreas größte Kryptohandelsplattform und ein Schlüsselunternehmen im digitalen Vermögensmarkt des Landes.

Darüber hinaus plant Samsung Securities, mit Dunamu bei der Ausgabe und dem Vertrieb von tokenisierten Wertpapieren sowie bei Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte zusammenzuarbeiten. Die Partnerschaft könnte Finanzprodukte im Zusammenhang mit Blockchain-basierten Vermögenswerten unterstützen, während Korea neue Marktregeln vorbereitet.

Samsung Card beobachtet auch die mögliche Einführung von Won-gebundenen Stablecoins. Die Karteneinheit plant, mit Dunamu an Zahlungen und dem Vertrieb digitaler Vermögenswerte über Monimo, Samsungs Finanzdienstleistungs-App, zusammenzuarbeiten.

Samsung SDS fokussiert sich zusätzlich auf Blockchain-Infrastruktur

Samsung SDS plant, seine Dienstleistungen in den Bereichen KI, Cloud, Sicherheit und Datenmanagement mit Dunamus Blockchain-Betriebserfahrung zu kombinieren. Das Unternehmen zielt darauf ab, Blockchain-Software und die digitale Finanzinfrastruktur für koreanische Finanzunternehmen zu stärken.

„Diese Kapitalbeteiligung zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit jeder Tochtergesellschaft im Bereich der digitalen Vermögenswerte zu stärken“, sagte ein Samsung-Vertreter.

Ein Dunamu-Vertreter sagte ebenfalls, dass das Unternehmen die Investition begrüße und plane, mit Samsung an Blockchain-basierten Anlageprodukten, Zahlungsinfrastruktur und KI-bezogener Blockchain-Nutzung zusammenzuarbeiten.

Koreanische Finanzunternehmen bereiten sich auf Krypto-Regeln vor

Der Samsung-Deal folgt Hana Banks jüngster Vereinbarung, einen Anteil von 6,55 % an Dunamu für etwa 1 Billion Won oder fast 670 Millionen US-Dollar zu kaufen. Wie zuvor von crypto.news berichtet, wird erwartet, dass der Hana-Deal am 15. Juni abgeschlossen wird und die Bank zum viertgrößten Aktionär von Dunamu machen würde.

Die Aktivität findet statt, während Südkorea am Digital Asset Basic Act arbeitet. Der geplante Rahmen soll Stablecoins, Börsenbesitz, Betreiber digitaler Vermögenswerte und Anlegerschutz abdecken. Für Samsung, Hana und andere koreanische Firmen ist Dunamu zu einem direkten Weg geworden, sich auf die nächste Phase regulierter Krypto-Dienstleistungen vorzubereiten.

Dunamu arbeitet auch an einem Fusionsprozess mit Naver Financial, einem weiteren Geschäft, das regulatorische Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Dieser Prozess, zusammen mit neuen Regeln für digitale Vermögenswerte, macht Upbits Muttergesellschaft zu einem zentralen Ziel für Banken, Kartenunternehmen und Technologiekonzerne, die versuchen, sich Positionen zu sichern, bevor die Marktstruktur klarer wird.