
Riot Platforms meldete im ersten Quartal Debüteinnahmen aus Rechenzentren in Höhe von 33,2 Millionen US-Dollar und teilte in seiner Gewinnmitteilung am Donnerstag mit, dass Advanced Micro Devices beschlossen habe, seine vertraglich vereinbarte Kapazität auf 50 Megawatt zu verdoppeln.
Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen, da es sich über das Bitcoin (BTC)-Mining hinaus diversifiziert und sich stärker auf die Betreuung von KI-, Rechenzentrums- und Hyperscaler-Kunden konzentriert.
Riot erzielte im Quartal einen Gesamtumsatz von 167,2 Millionen US-Dollar, wovon 111,9 Millionen US-Dollar aus dem Kerngeschäft Bitcoin-Mining stammten, das aufgrund geringerer Bitcoin-Produktion und niedrigerer durchschnittlicher Bitcoin-Preise im Jahresvergleich zurückging.
Das Unternehmen verkaufte im Quartal 3.778 BTC, hält aber immer noch 15.679 BTC im Wert von fast 1,2 Milliarden US-Dollar zu aktuellen Preisen, was es zum siebtgrößten öffentlichen Halter macht.
Das neue Umsatzsegment für Rechenzentren machte etwa 20 % des Gesamtumsatzes aus, was größtenteils auf Riots langfristigen Mietvertrag mit AMD zurückzuführen ist.
Der Chiphersteller übte im Laufe des Quartals eine Option aus, seine Präsenz um weitere 25 MW zu erweitern, wodurch die gesamte vertraglich vereinbarte Kapazität auf 50 MW anstieg, wobei weitere Erweiterungsoptionen von bis zu 200 MW noch immer im Raum stehen.
Der Großteil der neuen Rechenzentrumserträge stammte aus margenschwächeren "Mieter-Einrichtungsservices", die Riot als "Beschaffung und Installation kundenspezifischer Ausrüstung, die vom Mieter auf Kosten-plus-Basis erstattet wird" beschreibt.
Riot gab außerdem an, dass 5 MW der mit dem AMD-Deal verbundenen Kapazität im Laufe des Quartals geliefert wurden und bereits Umsätze generieren, wobei ein Großteil der verbleibenden Anfangskapazität voraussichtlich im 2. Quartal in Betrieb gehen wird.
Darüber hinaus erweitert Riot seinen Vorzeigestandort Rockdale, Texas, wo die Bereitstellung von AMD im Gange ist, während das Unternehmen gleichzeitig seinen Corsicana-Campus weiter ausbaut, ein Projekt mit mehreren Gebäuden, das laut Führungskräften sowohl Single- als auch Multi-Tenant-KI- und Hyperscaler-Kunden unterstützen könnte.
Riot verzeichnete kürzlich auch einen Wechsel in seiner Rechenzentrumsführung, da Chief Data Center Officer Jonathan Gibbs Anfang dieses Monats ausschied.
Das Unternehmen hat seitdem den erfahrenen Infrastrukturmanager Adam Black, einen ehemaligen Manager bei Google und der TA Digital Group, mit der Leitung von Design und Bau beauftragt.
Die Aktien von Riot Platforms (RIOT) schlossen am Donnerstag nach einem Tagesgewinn von 7,9 % bei 17,24 US-Dollar, laut den Unternehmensdaten von The Block.
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