
Das Oracle-Netzwerk Pyth Network wurde als Datenquelle für die Abwicklung von Kalshis Expansion in den Rohstoffmärkten ausgewählt, was den wachsenden Fokus auf eine zuverlässige Preisinfrastruktur im ereignisbasierten Handel unterstreicht.
Kalshi teilte am Mittwoch mit, dass Pyth Echtzeit-Preisdaten für seinen im April gestarteten neuen Rohstoff-Hub liefern wird. Die Daten werden verwendet, um festzulegen, wie Ereigniskontrakte, die an Rohstoffpreise gebunden sind, abgewickelt werden.
Dieser Schritt spiegelt einen breiteren Vorstoß unter den Prognosemarkt-Plattformen wider, ihre Backend-Infrastruktur zu stärken, während sie in komplexere Anlageklassen expandieren. Genaue, manipulationssichere Daten-Feeds sind entscheidend, um eine faire und transparente Vertragsabwicklung zu gewährleisten, insbesondere in Märkten, die an reale Finanzbenchmarks gebunden sind.
Kalshis Rohstoff-Hub ermöglicht es Nutzern, Ereigniskontrakte zu handeln, die an physische Vermögenswerte gebunden sind, einschließlich Gold, Silber, Öl, Kupfer und wichtiger Agrarprodukte. Pyths Preis-Feeds werden als maßgebliche Quelle für die Bestimmung der Vertragsergebnisse dienen.
Pyth wurde auch vom konkurrierenden Prognosemarkt Polymarket ausgewählt, um Preis-Feeds für Aktien und Rohstoffe bereitzustellen.
Pyth Network ist ein dezentrales Oracle, das Blockchain-Anwendungen in Echtzeit mit Marktdaten versorgt. Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, hat Pyth auch vor Kurzem eine Infrastruktur bereitgestellt, die es Institutionen ermöglicht, proprietäre Daten über mehrere Netzwerke hinweg zu veröffentlichen und zu monetarisieren.
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Kalshi führt diese Änderungen ein, um mehr Struktur im schnell wachsenden Prognosemarktsektor zu schaffen. Das Unternehmen wird von der US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) als ausgewiesener Vertragsmarkt reguliert, was bedeutet, dass es zugelassen ist, den Handel mit Derivatkontrakten unter Bundesaufsicht anzubieten, ähnlich einer traditionellen Börse.
Die Regulierungsbehörden der Bundesstaaten haben Kalshi und andere Prognoseplattformen kritisiert, mit dem Argument, dass einige Verträge unerlaubtem Glücksspiel ähneln oder außerhalb der bestehenden Derivatregeln liegen.
Das US-Justizministerium und die CFTC haben jedoch kürzlich ein Bundesgericht ersucht, Arizona daran zu hindern, staatliche Glücksspielgesetze gegen Kalshis Verträge durchzusetzen, was eine Unterstützung der bundesstaatlichen Gerichtsbarkeit in diesem Bereich signalisiert.
Der Streit kommt zu einer Zeit, in der die Aktivität auf den Prognosemärkten in den letzten zwei Jahren stark zugenommen hat, wobei neue Akteure sowohl aus der traditionellen Finanzwelt als auch aus dem Krypto-Sektor angezogen werden.
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