
Japans Aufsichtsbehörde, die zahlreiche Aktivitäten von Kryptowährungsbörsen überwacht, hat laut einer Aktualisierung der Financial Services Agency (FSA) vom Donnerstag Warnschreiben an Unternehmen, darunter KuCoin, herausgegeben, weil diese bestimmte Operationen ohne Registrierung durchgeführt haben.
Gemäß der neuesten Liste der FSA von Unternehmen, die „Finanzinstrumentengeschäfte ohne Registrierung betreiben“, erklärte die FSA, dass die Plattformen KuCoin, NeonFX, theoption und GTCFX im März eine Mitteilung wegen „Anwerbung von Over-the-Counter (OTC)-Derivatehandel über das Internet“ erhalten haben. Von den vier Plattformen führte die FSA KuCoin, mit Hauptsitz auf den Seychellen, als Anbieter von Dienstleistungen für japanische Einwohner auf, während die anderen eine internationale Nutzerbasis haben.
Die FSA erließ im November 2024 eine ähnliche Warnung an KuCoin und andere Börsen, einschließlich Bybit, wegen des Angebots von Produkten und Dienstleistungen für japanische Einwohner ohne ordnungsgemäße Registrierung. Im Februar 2025 sandte die Finanzaufsichtsbehörde Anfragen an Apple und Google, die Unternehmen mögen die Downloads der KuCoin-App aussetzen.
Japan weist eine hohe Konzentration von Krypto-Nutzern auf. Die FSA berichtete im Februar 2025, dass es bei einer Bevölkerung von etwa 123 Millionen mehr als 12 Millionen Konten gab. Das Land belegte im Global Crypto Adoption Index 2025 von Chainalysis den 19. Platz.
Cointelegraph hat KuCoin um Stellungnahme gebeten, aber zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine Antwort erhalten.
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Die Mitteilung der FSA erfolgt, während sich die Finanzaufsichtsbehörde darauf vorbereitet, Japans rechtlichen Rahmen vom Zahlungsdienstegesetz des Landes zum Finanzinstrumente- und Börsengesetz zu verschieben. Die Änderung würde die Berichtspflichten für Initial Exchange Offerings und Token-Emittenten erheblich modifizieren und den Regulierungsbehörden größere Durchsetzungsbefugnisse gegenüber nicht registrierten Plattformen verschaffen.
Sanae Takaichi, die seit Oktober 2025 als Premierministerin Japans amtiert, dementierte Anfang des Monats öffentlich Verbindungen zum „Sanae-Token“, nachdem das Projekt einen Marktwert von etwa 28 Millionen Dollar erreicht hatte, bevor es stark fiel. Die FSA erwog Berichten zufolge eine Untersuchung der Angelegenheit.
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