
BitMEX-Mitbegründer und prominenter Krypto-Essayist Arthur Hayes ist vorsichtig optimistisch, dass Bitcoin endlich seinen lokalen Tiefpunkt gefunden haben könnte.
Die Tatsache, dass sich die Flaggschiff-Kryptowährung von traditionellen Tech-Aktien entkoppelt, ist laut Hayes ein ermutigendes Zeichen.
In seinem Social-Media-Beitrag betonte Hayes, dass Bitcoin noch nicht über den Berg ist. Er hat Faktoren wie die KI-Zerstörung von Wissensarbeitern sowie eine drohende Finanzkrise als starke Gegenwinde identifiziert.
Trotz aller düsteren Aussichten bot Hayes jedoch einen massiven Lichtblick: "Aber vielleicht bricht $BTC gegenüber US-SaaS-Software aus und wir haben den Tiefpunkt erreicht?"
Während der vorherigen Erholungsrallye forderte Hayes die Bullen auf, ihre Feierlichkeiten auf ein Minimum zu beschränken, und warnte vor einem möglichen „Dead Cat Bounce“. Seine Begründung war, dass Bitcoin immer noch im Gleichschritt mit US-SaaS-Tech-Unternehmen (Software as a Service) lief.
Bitcoin, das als digitales Gold gefeiert wurde, handelte stattdessen wie eine High-Beta-Tech-Aktie. Da Softwareaktien von makroökonomischen Faktoren beeinflusst wurden, folgte Bitcoin ihnen aufgrund der anhaltenden Korrelation unweigerlich.
Nun, so Hayes, scheint Bitcoin unabhängig vom Tech-Aktiensektor zu handeln.
Nachdem Bitcoin Mitte März einen gewaltigen Höchststand nahe 76.000 Dollar erreicht hatte, erfuhr er eine plötzliche Ablehnung. Es blutete in den folgenden Wochen aus, um einen lokalen Tiefpunkt nahe der Unterstützungszone von 65.000 Dollar zu etablieren.
Seit Anfang April haben die Bullen stetig verlorenen Boden zurückerobert.
Die Flaggschiff-Kryptowährung hat kürzlich die Marke von 76.000 Dollar zurückerobert und wird derzeit auf der Bitstamp-Börse bei 74.986 Dollar gehandelt.