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Fed uneins über Zinssenkungen, während Spannungen im Nahen Osten die Politikunsicherheit verstärken
Die Protokolle der Fed zeigten, dass die Entscheidungsträger bei Zinssenkungen uneinig waren, da Spannungen im Nahen Osten die Aussicht unsicher machen. Die Zinssätze wurden bei 3,5 % bis 3,75 % gehalten, wobei mögliche Senkungen von einer erwarteten Inflationsentspannung abhängen. Einige Entscheidungsträger warnten, dass Zinserhöhungen weiterhin möglich sind, während Risiken auf dem Arbeitsmarkt die Entscheidungen belasten.
2026-04-09 Quelle:crypto.news

Die Protokolle der Sitzung des Federal Open Market Committee zeigten eine geteilte Meinung unter den politischen Entscheidungsträgern darüber, ob die Spannungen im Nahen Osten die Zentralbank vor Ende 2026 zu Zinssenkungen drängen könnten.

Zusammenfassung
  • Die Fed-Protokolle zeigten, dass die Beamten bei Zinssenkungen gespalten waren, da die Spannungen im Nahen Osten die Aussichten unsicher machen.
  • Die Zinssätze wurden bei 3,5 % bis 3,75 % gehalten, wobei etwaige Senkungen von der erwarteten Inflationsentspannung abhängen.
  • Einige politische Entscheidungsträger warnten, dass Zinserhöhungen weiterhin möglich seien, während Risiken auf dem Arbeitsmarkt die Entscheidungen weiterhin belasten.

Die US-Notenbank Federal Reserve veröffentlichte am Mittwoch Details ihrer Sitzung vom 17. bis 18. März. Die Beamten stimmten mit 11 zu 1 dafür, die Zinssätze im Bereich von 3,5 % bis 3,75 % konstant zu halten, wobei Vorsicht die Diskussionen dominierte, da geopolitische Risiken ungewiss blieben.

Inflationssorgen blieben zentral für die Aussichten.

„Viele Teilnehmer waren der Ansicht, dass es zu gegebener Zeit wahrscheinlich angemessen wäre, die Zielspanne für den Leitzins zu senken, sollte die Inflation ihren Erwartungen entsprechend zurückgehen.“

Die Beamten machten auch deutlich, dass der Zeitpunkt weiterhin unklar sei, da die politischen Entscheidungsträger es als „zu früh, um zu wissen, wie sich die Entwicklungen im Nahen Osten auf die US-Wirtschaft auswirken würden,“ bezeichneten, was zukünftige politische Entscheidungen von den eingehenden Daten abhängig macht.

Zinssenkungen wirken oft als Rückenwind für Kryptomärkte, da niedrigere Kreditkosten tendenziell die verfügbare Liquidität erhöhen. Die letzte Anpassung erfolgte am 10. Dezember 2025, als die Zinsen um 25 Basispunkte gesenkt wurden.

Einige Mitglieder warnten jedoch, dass eine Lockerung nicht die einzige Option sei. Die Diskussion umfasste die Möglichkeit einer Straffung, sollte die Inflation erhöht bleiben. 

„Einige Teilnehmer waren der Ansicht, dass es gute Gründe für eine zweiseitige Beschreibung der künftigen Zinsentscheidungen des Ausschusses gebe“, hieß es in den Protokollen, und fügten hinzu, dass Zinserhöhungen weiterhin angemessen sein könnten, wenn die Inflation über dem Zielwert bleibt.

Auch die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt wurden genau geprüft, da die Beamten auf ein schwaches Beschäftigungswachstum hinwiesen und argumentierten, dass die Bedingungen „anfällig für negative Schocks zu sein schienen“, was auch Bedenken aufwirft, wie die Wirtschaft auf externen Stress reagieren könnte.

Daten der CME Group zeigen eine Wahrscheinlichkeit von 75,6 %, dass die Zinsen auf der Dezember-Sitzung unverändert bleiben werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Senkung liegt bei 20,4 %, während die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung bei begrenzten 2,4 % liegt.

Die nächste geldpolitische Entscheidung ist für den 28.–29. April angesetzt, wo die Beamten sowohl die Inflationstrends als auch die geopolitischen Entwicklungen neu bewerten sollen.