
Das Federal Bureau of Investigation (FBI) hat seinen Internet Crime Report (IC3) für 2025 veröffentlicht, der einige besorgniserregende Statistiken aufzeigt.
Laut dem neuen Bericht haben Amerikaner im letzten Jahr unglaubliche 20,9 Milliarden US-Dollar durch Cyberkriminalität verloren. Dies zeigt einen eher verheerenden Anstieg der Kryptowährungskriminalität.
Besonders erschreckend ist, dass Betrug im Zusammenhang mit Kryptowährungen mehr als die Hälfte der Gesamtverluste ausmacht.
Anlagebetrug war mit Abstand die kostspieligste Kategorie. Er machte 10,7 Milliarden Dollar der gesamten Cyberkriminalitätsverluste aus. Betrüger haben die dezentrale und oft pseudonyme Natur des volatilen Vermögenswerts genutzt, um der traditionellen Finanzverfolgung zu entgehen.
Kriminelle setzen typischerweise auf "Pig Butchering"-Betrügereien, gefälschte Börsen und Liquiditätspool-Betrügereien.
Die Altersgruppe der über 60-Jährigen verzeichnete massive Verluste in Höhe von 6,4 Milliarden Dollar (etwa 31 % der Gesamtsumme).
Tatsächlich reichte die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen die höchste Anzahl an Gesamtbeschwerden ein. Ihre mittleren finanziellen Verluste waren jedoch im Vergleich zur vorherigen Gruppe deutlich geringer. Ältere Menschen werden häufig Opfer von Anlagefallen, Romantik-Betrügereien und Tech-Support-Betrug.
Die Verluste konzentrierten sich hauptsächlich auf drei Bundesstaaten (Kalifornien mit 3,2 Milliarden Dollar, Texas mit 1,8 Milliarden Dollar und Florida mit 1,7 Milliarden Dollar).
Positiv ist, dass das FBI während der Operation mehr als 3.000 illegale Wallets einfrieren konnte. Dadurch konnten potenziellen Opfern mehr als 500 Millionen Dollar erspart werden.
KI wurde ebenfalls als wichtiger Katalysator für die steigenden Kriminalitätsraten identifiziert. Rund 86.000 Beschwerden betrafen direkt KI-gestützte Verbrechen. Sie haben den Opfern fast 893 Millionen Dollar gekostet.