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Bitget Research: Institutionelle Nachfrage und geringere Hebelwirkung stützen die kurzfristige Prognose für BTC und ETH
Der leitende Analyst von Bitget Research, Ryan Lee, sagt, dass die aktuelle Rallye eine solidere Basis hat als frühere, vom Einzelhandel getriebene Zyklen, da sie von institutionellen Allokationen anstatt von spekulativen Positionierungen geführt wird. Lee erwartet, dass die Annäherung des Goldpreises an Rekordhöhen widerspiegelt, dass Kapital sich auf mehrere Wertaufbewahrungsmöglichkeiten verteilt, anstatt sich auf einen einzigen Absicherungswert zu konzentrieren. Das weiterhin hohe Ölangebot übt einen makroökonomischen Druck aus, der Zinssenkungen verzögern und die Liquidität verknappen könnte, wobei das Potenzial für Kursgewinne bei Kryptowährungen davon abhängt, ob institutionelle Zuflüsse weiterhin Volatilität absorbieren anstatt darauf zu reagieren.
2026-04-27 Quelle:crypto.news

Ryan Lee, Chefanalyst bei Bitget Research, sagt, dass Bitcoin und Ethereum durch eine stetige institutionelle ETF-Nachfrage und geringere Hebelwirkung gestützt werden, wobei BTC kurzfristig voraussichtlich 80.000 bis 85.000 US-Dollar durchbrechen und ETH 2.800 bis 3.000 US-Dollar anstreben wird.

Zusammenfassung
  • Ryan Lee, Chefanalyst bei Bitget Research, sagt, dass die aktuelle Rallye eine festere Basis hat als frühere, von Privatanlegern getriebene Zyklen, da sie von institutionellen Allokationen und nicht von spekulativer Positionierung angeführt wird.
  • Lee erwartet, dass der hohe Stand von Gold nahe Rekordwerten widerspiegelt, dass sich Kapital über mehrere Wertspeicher verteilt, anstatt sich auf eine einzige Absicherung zu konzentrieren.
  • Anhaltend hohe Ölpreise erhöhen den Makrodruck, der Zinssenkungen verzögern und die Liquidität verknappen könnte, wobei das Aufwärtspotenzial von Krypto weiterhin davon abhängt, ob institutionelle Zuflüsse die Volatilität weiter absorbieren, anstatt darauf zu reagieren.

Ryan Lee, Chefanalyst bei Bitget Research, sagt, dass Bitcoin und Ethereum weiterhin in einem konstruktiven kurzfristigen Trend liegen, der durch stetige institutionelle Allokationen gestützt wird, wobei die ETF-Nachfrage, eine geringere Hebelwirkung und eine verbesserte Teilnahme am Spotmarkt beide Assets auf einer soliden Grundlage halten. Wie crypto.news berichtete, verzeichneten die US-Spot-Bitcoin-ETFs bis zum 23. April acht aufeinanderfolgende Tage mit Nettozuflüssen von insgesamt 2,1 Milliarden US-Dollar, die längste Serie seit Oktober 2025, wobei BlackRocks IBIT etwa 75 % des gesamten in diese Kategorie fließenden Kapitals aufnahm.

Bitget Research sieht BTC bei nachhaltigen Zuflüssen 80.000 bis 85.000 US-Dollar durchbrechen

„Die aktuelle Bewegung wird nicht von aggressiver spekulativer Positionierung angetrieben, was der Rallye eine festere Basis verleiht als frühere Zyklen, die hauptsächlich durch das Momentum von Privatanlegern geprägt waren“, sagte Lee. Kurzfristig erwartet Lee, dass Bitcoin bei anhaltenden Zuflüssen über 80.000 bis 85.000 US-Dollar steigen wird, während Ethereum voraussichtlich mit Gewinnen in Richtung 2.800 bis 3.000 US-Dollar folgen wird, angetrieben durch Ökosystem-Upgrades und eine breitere Akzeptanz. Wie crypto.news dokumentierte, haben institutionelle Spot-ETF-Zuflüsse und der Kauf durch Unternehmensbilanzen die Rolle von Bitcoin als digitale Reserve gestärkt. Analysten stellten fest, dass Bitcoin und Ethereum in diesem Jahr Gold und breite Aktienindizes übertroffen haben, obwohl geopolitische Risiken und höhere Ölpreise typischerweise Edelmetalle begünstigen würden. Lees Einschätzung, dass die Rallye eine festere institutionelle Basis hat als frühere, von Privatanlegern getriebene Zyklen, stimmt mit diesen Daten überein: Die achttägige Zuflussserie absorbierte etwa 19.000 BTC gegenüber rund 2.100 BTC, die von Minern im gleichen Zeitraum produziert wurden, was bedeutet, dass die institutionelle Nachfrage etwa das Neunfache des neuen Angebots absorbierte.

Gold und Öl gestalten das Makroumfeld für digitale Assets neu

Lee stellte fest, dass Gold, das sich nahe hohen Niveaus hält, die anhaltende Nachfrage nach defensiven Assets widerspiegelt, da die Märkte geopolitische Unsicherheiten, hartnäckige Inflationserwartungen und eine langsamere geldpolitische Lockerung in den wichtigsten Volkswirtschaften einpreisen. Er beschrieb dies als Zeichen dafür, dass Kapital über mehrere Wertspeicher verteilt wird, anstatt sich auf eine einzige Absicherung zu konzentrieren. Wie crypto.news verfolgte, haben sich Bitcoin-ETF-Flüsse im Jahr 2026 genau für diese Dynamik als sensibel erwiesen, wobei der Anstieg des Ölpreises auf fast 100 US-Dollar pro Barrel Anfang des Jahres Risikovermeidung auslöste, die in einer einzigen Woche über 296 Millionen US-Dollar aus Spot-Bitcoin-ETFs abzog. Lee räumte ein, dass anhaltend hohe Ölpreise eine weitere Ebene des Makrodrucks hinzufügen, da höhere Energiekosten Zinssenkungserwartungen verzögern und die Liquiditätsbedingungen an den Märkten verschärfen können.

Was institutionelle Absorption für die Position von Krypto in Portfolios bedeutet

Lee sagte, dass das Aufwärtspotenzial für digitale Assets weiterhin davon abhängt, ob institutionelle Zuflüsse die makroökonomische Volatilität weiterhin absorbieren, anstatt darauf zu reagieren. „Wenn das so bleibt, bleibt Krypto als Teil einer breiteren Portfolio-Konstruktion positioniert“, sagte Lee. Wie crypto.news feststellte, hat Lee zuvor argumentiert, dass ETF-Flüsse nicht der einzige Faktor hinter der Performance von Bitcoin sind und dass technische und makroökonomische Katalysatoren sich mit der institutionellen Positionierung verbinden, um die Preisentwicklung über Zyklen hinweg anzutreiben. Das aktuelle Umfeld, in dem institutionelle Zuflüsse das Angebot zum Neunfachen der Mining-Rate absorbieren, stellt genau die Art von struktureller Nachfragebasis dar, die Lees Rahmenwerk als haltbarer als spekulatives Privatanleger-Momentum identifiziert.