
Südkoreas reine Internetbank KBank ist eine strategische Partnerschaft mit Ripple eingegangen, um Blockchain-basierte grenzüberschreitende Überweisungen zu testen.
Laut mehreren lokalen Medienberichten konzentriert sich die Zusammenarbeit auf einen Proof-of-Concept, der darauf abzielt, Verbesserungen bei Transaktionsgeschwindigkeit, Kosteneffizienz und Transparenz unter Verwendung von Ripples globalem Blockchain-Netzwerk zu messen.
Nach Abschluss einer ersten Phase verifizierten die beiden Unternehmen ein Wallet-basiertes Überweisungssystem über eine App-Schnittstelle. In der laufenden zweiten Phase besagen Berichte, dass die Tests in eine virtuelle Umgebung verlagert wurden, wo On-Chain-Überweisungen auf ihre Stabilität über Korridore hinweg, einschließlich der VAE und Thailand, bewertet werden.
Für diese Phase nutzt die KBank Ripples Palisade-Plattform, eine Software-as-a-Service Wallet-Lösung, die laut denselben Berichten internationalen Sicherheitsstandards entspricht.
Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Digital Asset Basic Act Südkoreas reiht sich die Partnerschaft in eine wachsende Liste von Kooperationen zwischen heimischen Finanzinstituten und Blockchain-Unternehmen ein.
Anfang April hat Ripple mit Kyobo Life Insurance kooperiert, um tokenisierte Staatsanleihetransaktionen über seine Verwahrplattform zu unterstützen.
Über die Proof-of-Concept-Phase hinaus deuten lokale Berichte darauf hin, dass die KBank-Partnerschaft auf Live-Überweisungsdienste und andere Initiativen für digitale Vermögenswerte ausgeweitet werden könnte.
Als einziger Bankpartner von Upbit spielt die KBank eine zentrale Rolle bei der Ermöglichung des Fiat-zu-Krypto-Zugangs gemäß lokalen Vorschriften, die von Börsennutzern die Führung verifizierter Bankkonten verlangen.
Die Upbit-Beziehung hat das Nutzerwachstum vorangetrieben, wobei der Kundenstamm der KBank von etwa 2 Millionen im Jahr 2020 auf 15 Millionen Ende letzten Jahres anstieg, gemäß den gemeldeten Zahlen.
Wie zuvor von crypto.news berichtet, hat Ripple kürzlich einen vierphasigen Fahrplan vorgestellt, um das XRP Ledger gegen zukünftige Quantencomputing-Risiken abzusichern, wobei Ayo Akinyele erklärte, die Bedrohung sei „von theoretisch zu glaubwürdig“ geworden und erfordere nun eine rechtzeitige Vorbereitung.
Der Plan sieht die vollständige Implementierung der Post-Quanten-Kryptographie bis 2028 vor, während Phase-2-Tests bereits 2026 laufen, wo Ripples Kryptographie-Team NIST-standardisierte Algorithmen unter realen Netzwerkbedingungen bewertet, einschließlich Auswirkungen auf die Leistung von Speicher, Bandbreite und Durchsatz.