
Ripple CTO Emeritus David Schwartz hat eine alte XRP-Preisdiskussion verteidigt, die auf X wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt ist.
Der Austausch folgte auf Kritik eines Nutzers, der ihm vorwarf, die XRP-Community in die Irre geführt zu haben. Die Debatte drehte sich um einen Thread aus dem Jahr 2017, in dem Schwartz die XRP-Liquidität und Preisniveaus diskutierte. Er sagte, die Kommentare sollten nicht als XRP-Preisprognose dienen.
In dem Beitrag von 2017 argumentierte Schwartz, dass XRP nicht „spottbillig“ sein könne, wenn es große globale Transaktionsvolumina abwickeln würde. Er verwendete ein einfaches Beispiel, um zu erläutern, wie Liquiditätsbedürfnisse mit der Transaktionsgröße zusammenhängen könnten.
Schwartz schrieb damals: „Es kann nicht spottbillig sein. Das macht keinen Sinn.“ Er fügte hinzu, dass, wenn XRP bei 1 US-Dollar gehandelt würde, ein Nutzer eine Million XRP benötigen würde, um 1 Million US-Dollar zu bewegen. Würde XRP bei 1 Million US-Dollar gehandelt, würde ein XRP den gleichen Wert bewegen.
Schwartz sagte, viele Nutzer hätten den Beitrag als Versprechen für den zukünftigen XRP-Wert aufgefasst. Er widersprach dieser Interpretation und sagte, der Thread habe Marktmechanismen erklärt, nicht aber ein garantiertes Preisziel.
Er sagte: „Ich denke, es ist sehr einfach.“ Er fügte hinzu, dass einige Leute den Beitrag immer noch als Beweis dafür ansehen, dass XRP für einen hohen Preis konzipiert wurde. Schwartz sagte, das Löschen des alten Threads könnte nützlichen Kontext entfernen und mehr Verwirrung stiften.
Die Diskussion entstand, nachdem Schwartz separate Beiträge über die Entscheidung von Arbitrum gelöscht hatte, über 30.000 ETH einzufrieren, die mit dem KelpDAO-Exploit in Verbindung standen. Er hatte die Intervention zunächst verteidigt und sie mit dem Wertüberlauf-Vorfall von Bitcoin im Jahr 2010 verglichen.
Schwartz sagte später, er habe die Beiträge gelöscht, weil er Arbitrum mit einem anderen Typ von Layer-2-Netzwerk verwechselt hatte. Dieser Schritt lenkte zusätzliche Aufmerksamkeit auf seine jüngsten Kommentare, während XRP-Inhaber weiterhin seine älteren Aussagen diskutierten.
Der jüngste Austausch zeigt, wie vergangene XRP-Kommentare die Community-Diskussion auch Jahre später noch prägen. Schwartz behält seine Position bei, dass sich seine Äußerungen aus dem Jahr 2017 auf Liquidität, Transaktionskapazität und Markttiefe konzentrierten und nicht auf eine XRP-Preisprognose.