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„Ich bin einfach zu faul“: Ripple CTO Emeritus Schwartz beendet Spekulationen über eigenes XRPL-Projekt
Ripple CTO Emeritus David Schwartz weist Gerüchte über ein eigenständiges XRPL-Projekt mit einer überraschenden "faulen" Aussage zurück.
2026-04-07 Quelle:u.today

David Schwartz, Ripple CTO Emeritus und einer der Hauptarchitekten des XRP Ledger, hat Gerüchte zerstreut, er würde sein eigenes unabhängiges Startup gründen. Auf Fragen aus der XRP-Community zu seinen Plänen, nach seinem offiziellen Rollenwechsel bei Ripple Ende 2025 alleine zu arbeiten, antwortete Schwartz in seiner charakteristisch ironischen Art, er sei dafür "zu faul".

Nichtsdestotrotz ist er nicht untätig und arbeitet stattdessen an der Entwicklung eines neuen Projekts auf Basis des XRP Ledger sowie an der Aufrechterhaltung der Stabilität des bestehenden Netzwerks.

Warum ein XRPL-Knoten für sein eigenes Wohl zu schnell sein könnte

Diese Woche veröffentlichte Schwartz zum ersten Mal seit Langem Daten zur Leistung seines persönlichen XRPL-Knotens der letzten 14 Tage, was übrigens eine intensive Diskussion über Unvollkommenheiten im rippled-Code, auf dem das XRP Ledger aufbaut, auslöste.

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Musste meinen Hub herunterfahren, um Software-Upgrades durchzuführen. Hier sind die letzten zwei Wochen des fehlerfreien Betriebs.

pic.twitter.com/NPFKyeokDr

— David 'JoelKatz' Schwartz (@JoelKatz) April 7, 2026

Als Ergebnis der Diskussion räumte Schwartz die Existenz eines ironischen Fehlers ein, wenn man ihn so nennen kann, bei dem zwei Server, die sich im selben Rechenzentrum befinden, so perfekt mit minimaler Latenz zusammenarbeiten, dass der XRPL-Schutzalgorithmus ihren Hochgeschwindigkeits-Datenaustausch als DDoS-Angriff interpretieren und die Verbindung beenden könnte. 

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Di., 07.04.2026 - 05:38
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Von Alex Dovbnya

Schwartzs Übergang zum CTO Emeritus war nicht nur für Ripple, sondern für die gesamte Kryptoindustrie ein bemerkenswertes Ereignis. Während XRP im Bereich von 1,30 $ gehandelt wird, gehören theoretische Auseinandersetzungen mit der SEC endgültig der Vergangenheit an. Schwartz bleibt de facto der ultimative Schiedsrichter darüber, ob XRPL wie vorgesehen funktioniert.

In diesem Kontext kann seine Weigerung, ein eigenes Projekt zu gründen, als positives Signal für Investoren interpretiert werden, da der Hauptdenker hinter Ripple nicht beabsichtigt, Liquidität und Markt aufzuteilen, sondern der Architektur treu bleibt, die er seit mehr als einem Jahrzehnt aufgebaut hat.